Normalerweise veröffentlichen wir hier keine Werbung, diese wollen wir euch aber nicht vorenthalten - Ihr sollt das Auto ja nicht kaufen. Als fast schon eine Art Gegenwerbung zu den mehreren Tausend gesponserten Volkswagen für die Olympischen Spiele in Peking setzt Lancia mit seinem Spot auf Konfrontation und läßt Gere durch Tibet fahren.
(Mittlerweile hat sich die Konzernmutter Fiat jedoch bei der chinesischen Regierung für diesen Spot entschuldigt, schade drum…)
Das China-Spezial der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) bietet eine Vielzahl eigener Beiträge rund um die Themenbereiche “Politisches System”, “Außenpolitik”, “Tibet”, “Erdbeben” und “Olympia und Politik” und gibt sich äußerst kritisch China gegenüber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beiträge über die Geschichte des Verhältnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.
In Zusammenarbeit mit dem Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Organisation Human Rights Watch einen „Leitfaden für Journalisten“ veröffentlicht, der es Medienberichterstattern erleichtern soll, in China ihrer Arbeit so ungehindert wie möglich nachgehen zu können - ohne sich den Repressalien der Chinesischen Regierung auf Kosten der Wahrheit beugen zu müssen.
Das Handbuch informiert über bestehende Hürden für die Berichterstattung in und aus China. Ausführlich gibt der Leitfaden zudem Informationen über Risiken, mit denen Assistenten und chinesische Informanten zu rechnen haben.
Der „Leitfaden für Journalisten“ ist in deutscher Sprache frei verfügbar und kann als PDF-Dokument auf der Homepage von Human Rights Watch heruntergeladen werden.
Reporter ohne Grenzen (ROG) hat am 8. Mai auf der adidas-Jahreshauptversammlung in Fürth die Unternehmensführung aufgefordert, sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit in China einzusetzen. Zuvor hatte ROG Vorstände und Anteilseigner auf die gravierenden Einschränkungen von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten in China und Tibet aufmerksam gemacht. Der Sportartikelhersteller ist einer der Hauptsponsoren der Olympischen Spiele, die in [...]
Der Sondergesandte Kelsang Gyaltsen und ich hatten die Ehre, gestern, gleich nach unserer Rückkehr aus China, Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Bericht erstatten zu können. Der Kalon Tripa, Professor Samdhong Rinpoche, nahm ebenfalls an der Besprechung teil. Heute früh unterrichteten wir auch die stellv. Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Dolma Gyari. Der Sprecher, Karma Choephel, befindet sich [...]
die Regionalgruppe Norddeutschland in Hamburg des Vereins der Tibeter (VDT) wird erstmalig alleine in der Innenstadt Hamburgs am Donnerstag und Freitag eine Mahnwache durchführen. Am Samstag folgt dann eine Demonstration. Alle Tibetfreunde sind zur Teilnahme eingeladen. Es ist notwendig, daß wir bei der Vielzahl der Aktionen eine Arbeitsteilung vornehmen. Der untenstehende Text der VDT-Regionalgruppe weist auf die Aktionen hin.
Diesem Aufruf folgt die Regionalgruppe Norddeutschland des Vereins der Tibeter in Deutschland und bittet alle Tibet-Unterstützer vom 10. bis zum 12. April 08 an den Protesten teilzunehmen.
Erwartungsgemäß verlief der Fackellauf in der französischen Metropole Paris ähnlich wie bereits gestern in London nicht reibungslos: Dieses Mal wurde der Lauf vorzeitig abgebrochen – einen Großteil der 28 Kilometer langen Strecke wurde die Fackel in einem Bus transportiert. Zuvor hatten etliche Demonstranten immer wieder für Störungen gesorgt, begleitet vom mehrfachen Erlöschen (4X) der Fackel – nach Angaben der Pariser Polizei aus „technischen Gründen“.
Die Fackel ist in London angekommen, und erwartungsgemäß säumten nicht nur Begeisterte, sondern auch Demonstranten den Weg vom Wembley Stadium nach Greenwich. Und nicht allein das: Es waren Tausende, die teilweise für massive Behinderungen gesorgt haben. Einer der Demonstranten versuchte die Fackel an sich nehmen, zwei Demonstranten nahmen einen Feuerlöscher zur Hilfe, die Fackel auszublasen.
Die 49 europäischen Nationalen Olympischen Komitees (ENOC) haben sich in einer Generalversammlung in Peking darauf geeinigt, geschlossen bei den Olympischen Sommerspielen anzutreten und von einem Boykott abzusehen. Allerdings adressierten sie an das Internationale Olympischen Komitee (IOC) die Forderung, eine eindeutige Leitlinie zu geben hinsichtlich der Themen Meinungsfreiheit von Sportlern und Einforderung von Menschenrechten.
“The International Olympic Committee (IOC) shares the world’s desire for the Chinese government to bring about a peaceful resolution in Tibet as quickly as possible…In regards to the Olympic Torch Relay, which is led by the Organising Committee, we feel that this is an event where the Olympic values are powerfully brought to life. The Olympic Torch is a symbol which inspires people from all over the world to overcome their differences and come together in mutual understanding in anticipation of the Games which it heralds. The IOC’s expectation is that the 2008 torch relay will go ahead as planned.”
“We share your concern regarding the situation in Tibet, and we know that all parties involved hope for a peaceful resolution…All the same, we believe that dropping out of the Torch Relay or using the event to put political pressure on China would erode the ability of the Olympic Games to make a contribution to lasting change in China and its relationship with the rest of the world. We remain committed to our support for the Olympic Torch Relay. We believe that the Olympic Games can provide the type of engagement that will generate positive change for China and the world.”
Bei der Vergabe der olympischen Spiele an China hat es das Versprechen von chinesischer Seite gegeben, die Menschenrechtslage im Vorfeld der Spiele deutlich zu verbessern. Wörtlich versprach der Vizepräsident des Pekinger Organisationskomitees, Wang Wei: “Die Olympischen Spiele werden helfen, soziale, ökonomische und Menschenrechtsbedingungen weiter zu verbessern”. Pekings Vizebürgermeister Liu Jingming kündigte “völlige Freiheit” für JournalistInnen an.
Was man vielen Politikern vorwirft, nämlich daß sie nicht eindeutig Stellung beziehen zu den Vorgängen in Tibet und China, läßt sich der französische Präsident Nicolas Sarkozy nicht zu Schulden kommen.
» Update: Mittlerweile hat sich Sarkozy davon distanziert, von Forderungen bzw. Bedingungen gesprochen zu haben…wäre ja auch zu schön gewesen…
Er hat nun klar an die chinesische Regierung adressiert, er würde an der Eröffnungsfeier am 8. August nicht teilnehmen, wenn sich China weiterhin sträubt, die Probleme in Tibet auf humane Weise zu lösen. Er stellte drei Bedingungen an die KP…
I would like to express my appreciation and gratitude to the world leaders, Parliamentarians, NGOs and members of the public who have expressed their concern over the recent deeply saddening and tragic events in Tibet. I am also grateful for their efforts to persuade the Chinese authorities to exercise restraint in dealing with the peaceful protesters, while at the same time calling for meaningful dialogue to resolve the issue.