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	<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 12:52:57 +0000</pubDate>
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		<title>Die Tibetfrage betrifft die Zukunft von sechs Millionen Tibetern und nicht Seine Heiligkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York: Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama:</p>
<p>Angesichts der j&#252;ngsten Nachrichten, in denen offizielle chinesische Stellen damit zitiert wurden, da&#223; es sich bei der Tibetfrage nur um die Person Seiner Heiligkeit des Dalai Lama handele, m&#246;chten wir die Gelegenheit ergreifen, um noch einmal deutlich zu machen, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern in Tibet geht, und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Vielmehr hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama schon, als  die chinesische Regierung 1981 einen f&#252;nf Punkte umfassenden Vorschlag machte, in dem es unter anderem hie&#223;, „der Dalai Lama wird den gleichen politischen Status und die gleichen Lebensbedingungen erhalten, wie er sie vor 1959 innehatte“, gegen&#252;ber der chinesischen F&#252;hrung nachdr&#252;cklich darauf verwiesen, da&#223; es bei der anstehenden Frage um das Wohlergehen von sechs Millionen Tibetern gehe, und er pers&#246;nlich keinerlei Forderungen an die chinesischen Zentralregierung habe.</p>
<p>Seine Heiligkeit hat von 1969 an immer wieder deutlich gemacht, da&#223; sogar der Fortbestand der Institution des Dalai Lama allein von der Entscheidung des tibetischen Volkes abh&#228;ngig sei.</p>
<p>Bereits 1992 hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama erkl&#228;rt, da&#223;, wenn wir einmal zur&#252;ckkehren k&#246;nnten in ein Tibet mit ernstzunehmender Autonomie, er in der zuk&#252;nftigen Regierung Tibets keine Rolle mehr spielen, geschweige denn die traditionelle politische Stellung des Dalai Lama in der Regierung anstreben werde. Wir m&#246;chten au&#223;erdem noch einmal klarstellen, besonders gegen&#252;ber unseren chinesischen Br&#252;dern und Schwestern, da&#223; die Tibeter, einschlie&#223;lich Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, nicht einmal im Traum daran denken, die alte Gesellschaftsordnung wiederherzustellen, wie sie vor 1959 in Tibet vorherrschte. In der Tat wurde 1960 durch die Wahl von Volksvertretern in die Versammlung der Abgeordneten des Tibetischen Volkes (Parlament-im-Exil) in der tibetischen Exilgemeinde die Demokratie eingef&#252;hrt.</p>
<p>Seit 2001 haben die Tibeter im Exil eine gew&#228;hlte politische F&#252;hrung und Seine Heiligkeit betrachtet sich selbst als halb im Ruhestand. Er wird jedoch weiterhin seiner lebenslangen Verpflichtung zur F&#246;rderung der menschlichen Werte und der religi&#246;sen Harmonie nachzukommen.</p>
<p>Nach der Wiederaufnahme der Gespr&#228;che mit der chinesischen Regierung 2002 haben auch die Gesandten Seiner Heiligkeit bei jedem Zusammentreffen vermittelt, da&#223; es bei der Tibetfrage um das Wohlergehen des tibetischen Volkes geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Chhime R. Chhoekyapa<br />
Sekret&#228;r S.H. des Dalai Lama<br />
Kontakt:<br />
Mr. Tashi Wangdi: 1-347 563 5976 (USA), Mr. Lobsang Nyandak: 1-908 821 7284</p>
<blockquote><p>Nicht-offizielle &#220;bersetzung: Angelika Mensching, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Richard Gere macht&#8230; Werbung?</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/19/richard-gere-macht-werbung/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 10:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[olympische Spiele]]></category>

		<category><![CDATA[richard gere]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise ver&#246;ffentlichen wir hier keine Werbung, diese wollen wir euch aber nicht vorenthalten - Ihr sollt das Auto ja nicht kaufen. Als fast schon eine Art Gegenwerbung zu den mehreren Tausend gesponserten Volkswagen f&#252;r die Olympischen Spiele in Peking setzt Lancia mit seinem Spot auf Konfrontation und l&#228;&#223;t Gere durch Tibet fahren.

(Mittlerweile hat sich die Konzernmutter Fiat jedoch bei der chinesischen Regierung f&#252;r diesen Spot entschuldigt, schade drum...)

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise ver&#246;ffentlichen wir hier keine Werbung, diese wollen wir euch aber nicht vorenthalten - Ihr sollt das Auto ja nicht kaufen. Als fast schon eine Art Gegenwerbung zu den mehreren Tausend gesponserten Volkswagen f&#252;r die Olympischen Spiele in Peking setzt Lancia mit seinem Spot auf Konfrontation und l&#228;&#223;t Gere durch Tibet fahren.</p>
<p>(Mittlerweile hat sich die Konzernmutter Fiat jedoch bei der chinesischen Regierung f&#252;r diesen Spot entschuldigt, schade drum&#8230;)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/27EsclrDWB8&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/27EsclrDWB8&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>[dms]</p>
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		<title>Linktipp: Faz.net &#8220;China-Spezial&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" target="_blank"><em><strong>China-Spezial der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ)</strong></em></a> bietet eine Vielzahl eigener Beitr&#228;ge rund um die Themenbereiche "Politisches System", "Au&#223;enpolitik", "Tibet", "Erdbeben" und "Olympia und Politik" und gibt sich &#228;u&#223;erst kritisch China gegen&#252;ber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beitr&#228;ge &#252;ber die Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align: middle;" title="Faz.net China-Spezial" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/faz_china.jpg" alt="Faz.net China-Spezial" /></p>
<p>Das <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" target="_blank"><em><strong>China-Spezial der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221; (FAZ)</strong></em></a> bietet eine Vielzahl eigener Beitr&#228;ge rund um die Themenbereiche &#8220;Politisches System&#8221;, &#8220;Au&#223;enpolitik&#8221;, &#8220;Tibet&#8221;, &#8220;Erdbeben&#8221; und &#8220;Olympia und Politik&#8221; und gibt sich &#228;u&#223;erst kritisch China gegen&#252;ber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beitr&#228;ge &#252;ber die Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.</p>
<p>[dms]</p>
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		<title>Human Rights Watch: Ein Leitfaden f&#252;r Journalisten</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/17/human-rights-watch-ein-leitfaden-fuer-journalisten/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 05:26:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignleft size-medium wp-image-646" title="Human Rights Watch: Ein Leitfaden f&#252;r Journalisten" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/2008/07/hrwreporters_small.jpg" alt="Human Rights Watch: Ein Leitfaden f&#252;r Journalisten" width="100" height="136" />In Zusammenarbeit mit dem Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Organisation Human Rights Watch einen „Leitfaden f&#252;r Journalisten“ ver&#246;ffentlicht, der es Medienberichterstattern erleichtern soll, in China ihrer Arbeit so ungehindert wie m&#246;glich nachgehen zu k&#246;nnen - ohne sich den Repressalien der Chinesischen Regierung auf Kosten der Wahrheit beugen zu m&#252;ssen.

Das Handbuch informiert &#252;ber bestehende H&#252;rden f&#252;r die Berichterstattung in und aus China. Ausf&#252;hrlich gibt der Leitfaden zudem Informationen &#252;ber Risiken, mit denen Assistenten und chinesische Informanten zu rechnen haben.

Der „Leitfaden f&#252;r Journalisten“ ist in deutscher Sprache frei verf&#252;gbar und kann als PDF-Dokument auf der Homepage von <a href="http://www.hrw.org/german/pdfs/CHINA_hrwreporters_german_web.pdf" target="_blank"><em><strong>Human Rights Watch</strong></em></a> heruntergeladen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hrw.org/german/pdfs/CHINA_hrwreporters_german_web.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-645" style="margin-right: 5px; margin-left: 5px; float: left;" title="Human Rights Watch: Ein Leitfaden f&#252;r Journalisten" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/2008/07/hrwreportersmiddle.jpg" alt="Human Rights Watch: Ein Leitfaden f&#252;r Journalisten" width="300" height="409" /></a>In Zusammenarbeit mit dem Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Organisation Human Rights Watch einen „Leitfaden f&#252;r Journalisten“ ver&#246;ffentlicht, der es Medienberichterstattern erleichtern soll, in China ihrer Arbeit so ungehindert wie m&#246;glich nachgehen zu k&#246;nnen - ohne sich den Repressalien der Chinesischen Regierung auf Kosten der Wahrheit beugen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Das Handbuch informiert &#252;ber bestehende H&#252;rden f&#252;r die Berichterstattung in und aus China. Ausf&#252;hrlich gibt der Leitfaden zudem Informationen &#252;ber Risiken, mit denen Assistenten und chinesische Informanten zu rechnen haben.</p>
<p>Der „Leitfaden f&#252;r Journalisten“ ist in deutscher Sprache frei verf&#252;gbar und kann als PDF-Dokument auf der Homepage von <a href="http://www.hrw.org/german/pdfs/CHINA_hrwreporters_german_web.pdf" target="_blank"><em><strong>Human Rights Watch</strong></em></a> heruntergeladen werden.</p>
<p>[dms]</p>
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		<item>
		<title>Internes chinesisches Parteidokument enth&#252;llt die repressive Strategie in Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/17/internes-chinesisches-parteidokument-enthuellt-die-repressive-strategie-in-tibet/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 05:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[tibet]]></category>

		<category><![CDATA[umerziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die April und Mai Ausgaben des vertraulichen Bulletins Xigang Tongxun (Tibet Communications), das nur innerhalb der Partei in Umlauf gesetzt wird, beweist, da&#223; China mit einer Reihe von vorher geplanten politischen Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung der vollkommenen politischen Kontrolle Tibets begonnen hat. The Sunday Times in Hong Kong erhielt &#220;bersetzungen des Originaltextes. Zang Qingly, der 2006 zum Parteisekret&#228;r von Tibet ernannt wurde, k&#252;ndigte in einer vertraulichen Mitteilung an andere Mitglieder der kommunistischen Partei umfassende Operationen zur „Umerziehung“ an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New Delhi - Die April und Mai Ausgaben des vertraulichen Bulletins Xigang Tongxun (Tibet Communications), das nur innerhalb der Partei in Umlauf gesetzt wird, beweist, da&#223; China mit einer Reihe von vorher geplanten politischen Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung der vollkommenen politischen Kontrolle Tibets begonnen hat. The Sunday Times in Hong Kong (s.a. <em><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322538.ece" target="_blank">Michael Sheridan in The Sunday Times</a></em>) erhielt &#220;bersetzungen des Originaltextes.</p>
<p>Zang Qingly, der 2006 zum Parteisekret&#228;r von Tibet ernannt wurde, k&#252;ndigte in einer vertraulichen Mitteilung an andere Mitglieder der kommunistischen Partei umfassende Operationen zur „Umerziehung“ an.</p>
<p>Die Unruhen waren im M&#228;rz in Lhasa, Tibet, ausgebrochen, nachdem die Verwaltungsorgane der Zentralregierung jahrzehntenlang die Menschenrechte wenig oder &#252;berhaupt nicht beachtet hatten. Das interne Papier beziffert die Verluste unter den chinesischen Soldaten und der Polizei auf 242, in Lhasa seien au&#223;erdem 120 H&#228;user und Gesch&#228;fte zerst&#246;rt worden. Die tibetische Exilregierung ihrerseits setzt die Zahl der Todesopfer bei den Tibetern auf 209 an, diejenige der Verletzten auf &#252;ber 1000 und der Inhaftierten auf nahezu 6000.</p>
<p>China weist dem Dalai Lama und seinen Anh&#228;ngern die Schuld f&#252;r „separatistische Aktivit&#228;ten“ zu, und Zhang best&#228;tigte, da&#223; bei den anti-chinesischen Protesten in Lhasa viel an „sozialer Stabilit&#228;t“ verloren gegangen sei.</p>
<p>Der Propaganda-Chef der Partei in Tibet, Lie Que, war sogar noch offener in seinen Kommentaren, die die offizielle Zeitung Tibet Daily am 2. Juni brachte: „Wir m&#252;ssen die Kl&#246;ster s&#228;ubern und die Verwaltungskomitees st&#228;rken, danach werden wir sie vollkommen unter unserer Kontrolle haben“.</p>
<p>Zhang, der das religi&#246;se Oberhaupt der Tibeter beschuldigt, der Kopf zu sein, der die Unruhen geplant und gelenkt habe, soll den Parteiprotokollen zufolge nicht &#246;ffentlich gesagt haben: „Wir m&#252;ssen aus dieser Sache etwas lernen und unsere Massen so organisieren, da&#223; sie eine unangreifbare Festung gegen die anbrandenden Fluten bilden, damit wir unseren Feind schlagen k&#246;nnen“.</p>
<p>„Wir sind jedoch noch weit von einem endg&#252;ltigen Sieg entfernt, weil die Dalai-Lama-Gruppe, die von feindlichen Kr&#228;ften im Westen instrumentalisiert wird, neue Pl&#228;ne f&#252;r den Separatismus ausgeheckt hat“, sagte er. „Daher m&#252;&#223;t ihr, die Chefs der Arbeitseinheiten, eure Tore bewachen und eure Leute gut im Griff haben. Die Leiter der Nachbarschaftskomitees m&#252;ssen wachsam sein und stets alle, die von au&#223;en kommen, unter Beobachtung haben“.</p>
<p>„Propaganda und Erziehung sind die gr&#246;&#223;ten Vorteile unserer Partei, das sind die effektivsten Waffen, um uns gegen die Dalai-Lama-Gruppe zu verteidigen. Daher mu&#223; die Propaganda-Abteilung noch gr&#246;&#223;ere Anstrengungen unternehmen, um deren Verschw&#246;rungspl&#228;ne zu entlarven“.</p>
<p>Er wird weiterhin zitiert: „Jede Abteilung sollte jene religi&#246;sen Gestalten, die das Mutterland und die Religion lieben, voll einsetzen, damit die Verwaltungskomitees mit mehr Schwung arbeiten k&#246;nnen“. Damit wird impliziert, da&#223; die Vollstreckungsbeh&#246;rden, die religi&#246;sen Abteilungen und alle politischen Organe seine Anweisungen zu beherzigen haben.</p>
<p>Chinas F&#252;hrer haben schon fr&#252;her den Dalai Lama beschuldigt, zum „Terror“ in Tibet aufgestachelt zu haben und au&#223;erdem mit den uigurischen Nationalisten in Xinjiang gemeinsame Sache zu machen, um vor den Olympischen Spielen die Spannung in der Region aufzuheizen.</p>
<p>Der Dalai Lama hingegen hat immer wieder betont, da&#223; er die Austragung der Olympischen Spiele in Peking unterst&#252;tze, jedoch hinzugef&#252;gt, da&#223; auch pro-tibetische Demonstranten ein Recht h&#228;tten, ihre Meinung zu &#228;u&#223;ern, sofern sie gewaltfrei blieben.</p>
<p>Zhang rief viel Unmut hervor und zog sich sogar von seiten des IOC Kritik zu, als er w&#228;hrend des Fackellaufs durch Lhasa von sich gab: „Der Himmel &#252;ber Tibet wird niemals ein anderer werden und die rote Flagge mit den f&#252;nf Sternen wird immerdar hoch &#252;ber ihm wehen. Wir sind gewi&#223;lich in der Lage, die Pl&#228;ne der Dalai Lama-Clique zur Abspaltung Tibets zu zerschmettern“. In dieser Bemerkung sahen viele eine Politisierung der Spiele sowie eine grobe Zurschaustellung von Chinas Macht &#252;ber Tibet, das einst eine unabh&#228;ngige Nation war.</p>
<p>Chinas feste Entschlossenheit, seine Kontrolle und Macht &#252;ber Tibet noch mehr zu festigen und in den kommenden Tagen durch massive Einschr&#228;nkungen der Aus&#252;bung der Religion und der grundlegenden Rechte der freien Rede und der Bewegung dies deutlich zu machen, wird der tibetischen Minderheit uns&#228;gliches Leid bringen und sie weiterhin in ihrer W&#252;rde und ihrem Selbstwertgef&#252;hl beeintr&#228;chtigen. Die Parteif&#252;hrer lassen keinen Zweifel daran, da&#223; ihr Feldzug gegen die Tibeter erfolgreich sein wird, was f&#252;r sie dann eine weitere Auszeichnung f&#252;r ihre Skrupellosigkeit bedeuten wird.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a><br />
13. Juli 2008<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>China / Tibet: grausame Rache an den M&#246;nchen in Serthar - vier Menschen sterben</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/13/china-tibet-grausame-rache-an-den-moenchen-in-serthar-vier-menschen-sterben/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 08:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

		<category><![CDATA[Festnahmen]]></category>

		<category><![CDATA[folter]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge starb ein hochrangiger M&#246;nch des Klosters Kirti im Bezirk Ngaba (chin. Aba) am 6. Juli, weil er dem st&#228;ndigen Druck der chinesischen Beh&#246;rden nicht mehr standhalten konnte. Der 70j&#228;hrige Jampel Gyatso war bereits wegen Bluthochdruck und Stre&#223; in Behandlung. Beides verschlimmerte sich aufgrund des immensen Drucks, den die Beh&#246;rden nach der Ausweisung aller M&#246;nche unter 18 Jahren und dem Beginn der „patriotischen Erziehungskampagne“ in dem Kloster auf ihn aus&#252;bten. Durch die Ausweisung aller j&#252;ngeren M&#246;nche war das Kloster fast leer geworden, was den Beh&#246;rden ungelegen war. Um Kritik aus der Bev&#246;lkerung zuvorzukommen, ordneten sie daher an, da&#223; alle M&#246;nche bis zum 5. Juli ins Kloster zur&#252;ckzukehren h&#228;tten, andernfalls, so warnten sie, w&#252;rden man sie zu Hause festnehmen. Dieser Druck seitens der Beh&#246;rden f&#252;hrte zu einer derartigen Verschlechterung von Jampel Gyatsos Gesundheitszustand, da&#223; er einige Tage sp&#228;ter verschied...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge starb ein hochrangiger M&#246;nch des Klosters Kirti im Bezirk Ngaba (chin. Aba) am 6. Juli, weil er dem st&#228;ndigen Druck der chinesischen Beh&#246;rden nicht mehr standhalten konnte. Der 70j&#228;hrige Jampel Gyatso war bereits wegen Bluthochdruck und Stre&#223; in Behandlung. Beides verschlimmerte sich aufgrund des immensen Drucks, den die Beh&#246;rden nach der Ausweisung aller M&#246;nche unter 18 Jahren und dem Beginn der „patriotischen Erziehungskampagne“ in dem Kloster auf ihn aus&#252;bten. Durch die Ausweisung aller j&#252;ngeren M&#246;nche war das Kloster fast leer geworden, was den Beh&#246;rden ungelegen war. Um Kritik aus der Bev&#246;lkerung zuvorzukommen, ordneten sie daher an, da&#223; alle M&#246;nche bis zum 5. Juli ins Kloster zur&#252;ckzukehren h&#228;tten, andernfalls, so warnten sie, w&#252;rden man sie zu Hause festnehmen. Dieser Druck seitens der Beh&#246;rden f&#252;hrte zu einer derartigen Verschlechterung von Jampel Gyatsos Gesundheitszustand, da&#223; er einige Tage sp&#228;ter verschied.</p>
<p>Wenige Tage zuvor, am 3. Juli, hatte sich der M&#246;nch Lobsang Tsultrim, ebenfalls aus dem Kloster Kirti Dongri im Bezirk Ngaba, das Leben genommen, weil er nicht mehr in der Lage war, dem Druck der „patriotischen Erziehungskampagne“, die zum zweiten Mal in diesem Kloster durchgef&#252;hrt wurde, standzuhalten. Vor seinem Tod hatte Lobsang Tsultrim von seiner inneren Qual angesichts der bevorstehenden patriotischen Erziehungskampagne gesprochen und deren H&#228;rte beklagt. Sein &#228;lterer Bruder fand seinen K&#246;rper tot in einem Holzschuppen des Klosters h&#228;ngen, nur kurze Zeit, nachdem er sein Quartier verlassen hatte. Lobsang Tsultrim war erst 16 Jahre alt, er stammte aus dem Dorf Meu Ruma im Bezirk Ngaba, sein Vater hei&#223;t Palkho.</p>
<p>In unserer Mitteilung vom 2. Juli berichteten wir &#252;ber die Festnahme der drei M&#246;nche Yingchuk (bzw. Gyachuk Wangchuk, 18), Gephel (bzw. Gendun, 19) und Sashi (21) aus dem Kloster Nubsur im Bezirk Serthar (chin. Seda), die am 28. Juni gegen 14 Uhr Ortszeit friedlich demonstriert hatten. In den fr&#252;hen Morgenstunden des folgenden Tages, am 29. Juni gegen 4 Uhr, r&#252;ckten Hundertschaften von Kr&#228;ften der Bewaffneten Volkspolizei an und umstellten das Kloster Nubsur. Zu Dutzenden brachen sie in die Wohnquartiere der M&#246;nche Yingchuk und Sashi ein, wo sie alles pl&#252;nderten und zerst&#246;rten, was ihnen in<br />
den Weg kam, so da&#223; nur noch Tr&#252;mmer &#252;brigblieben. Die Bewaffnete Polizei st&#252;rmte auch in Gephels Behausung, raubte seine Wertsachen und zerst&#246;rte alle anderen Gegenst&#228;nde, auch die religi&#246;sen Texte. Sch&#228;tzungen zufolge wurde bei diesem &#220;berfall Eigentum im Wert von 20.000 Yuan zerst&#246;rt, einschlie&#223;lich der Behausungen. Nicht einmal das Schnittholz von der Schutthalde wurde verschont, sondern zu der Bezirksverwaltung abtransportiert.</p>
<p>Am 29. Juni gab die Bezirksverwaltung von Serthar eine &#246;ffentliche Bekanntmachung heraus, in der die drei genannten M&#246;nche des Klosters Nubsur beschuldigt werden, eine tibetische Flagge geschwenkt, Flugbl&#228;tter verteilt und Parolen mit der Forderung nach Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet gerufen zu haben. F&#252;r ihre illegalen Aktivit&#228;ten w&#252;rden sie geb&#252;hrend bestraft, hie&#223; es weiter. In dem Aushang wird auch der Demokratische Verwaltungsrat des Klosters ger&#252;gt, der die M&#246;nche nicht in Zucht und Ordnung gehalten habe, und die Notwendigkeit einer Intensivierung der patriotischen Umerziehung gem&#228;&#223; dem Gesetz betont. Die drei M&#246;nche, die demonstriert hatten, sowie alle Personen, die sie unterst&#252;tzten, m&#252;ssen aus dem Kloster ausgesto&#223;en werden, besagt die Verordnung. Falls ein anderes Kloster die Ausgewiesenen aufnehmen sollte, w&#252;rde man davon ausgehen, da&#223; es mit separatistischen Kr&#228;ften im Bunde st&#252;nde und es entsprechend behandeln, lie&#223; der Bescheid wissen. Ein Tibeter, der verwundet wurde, als die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte<br />
w&#228;hrend der Proteste in Lhasa das Feuer er&#246;ffneten, starb Ende Juni trotz aller Versuche, ihn zu retten. Er wurde als der 38j&#228;hrige Anu aus dem Stadtteil Paljor Rabten Khang von Lhasa identifiziert. Seine Eltern, die beide verstorben sind, hie&#223;en Rabgyal und Tsetan.</p>
<p>Ein anderer Tibeter namens Namlang, der zahllose Verletzungen nach seiner Festnahme erlitt und im Gef&#228;ngnis brutal geschlagen wurde, starb im Mai. Namlang wurde festgenommen, als er im M&#228;rz in Phenpo an einer friedlichen Demonstration teilnahm. Anf&#228;nglich wurde ihm medizinische Behandlung verweigert, wodurch sich sein Zustand rapide verschlechterte. Sp&#228;ter wurde er im Kreiskrankenhaus behandelt, aber es war zu sp&#228;t. Namlang stammte aus dem Dorf Zong Shol im Kreis Phenpo Lhundrup und war 42 Jahre alt. Er hinterl&#228;&#223;t seine Frau und zwei Kinder im Alter von 8 und 15 Jahren, sowie seine 82j&#228;hrige Gro&#223;mutter.</p>
<p>Zwei weitere Tibeter aus diesem Landkreis, die w&#228;hrend derselben Proteste im M&#228;rz Verletzungen davontrugen, sollen sich ebenfalls in kritischem Zustand befinden mit wenig Hoffnung auf Genesung. Einer von ihnen kommt aus dem Dorf Loba Toe, der andere aus dem Dorf Ding, die beide zum Kreis Phenpo  Lhundrup geh&#246;ren.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<br />
<a href="http://www.stoptibetcrisis.net" target="_blank">www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 9. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Urgent Action! Eil-Briefaktion an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/10/urgent-action-eil-briefaktion-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>

		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag teilte der Sondergesandte des Dalai Lama Lodi Gyari in einer Erkl&#228;rung mit, dass die siebte Gespr&#228;chsrunde mit China entt&#228;uschend verlaufen sei. Es fehlte an ernsthaftem und aufrichtigem Engagement von Seiten Chinas, so Gyari, Fortschritte in den Dialogbem&#252;hen zwischen Tibetern und Chinesen k&#246;nne man aus diesem Grund nicht verzeichnen.

Anfang Juli 2008 waren die tibetischen Unterh&#228;ndler Kelsang Gyaltsen und Lodi Gyari nach Peking gereist, um dort mit Vertretern der KP &#252;ber die L&#246;sung der Tibet-Frage zu verhandeln. Der ausgesetzte Dialog war vor dem Hintergrund der j&#252;ngsten Ereignisse in Tibet und auf Druck der internationalen Gemeinschaft wieder aufgenommen werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag teilte der Sondergesandte des Dalai Lama Lodi Gyari in einer Erkl&#228;rung mit, dass die siebte Gespr&#228;chsrunde mit China entt&#228;uschend verlaufen sei. Es fehlte an ernsthaftem und aufrichtigem Engagement von Seiten Chinas, so Gyari, Fortschritte in den Dialogbem&#252;hen zwischen Tibetern und Chinesen k&#246;nne man aus diesem Grund nicht verzeichnen.</p>
<p>Anfang Juli 2008 waren die tibetischen Unterh&#228;ndler Kelsang Gyaltsen und Lodi Gyari nach Peking gereist, um dort mit Vertretern der KP &#252;ber die L&#246;sung der Tibet-Frage zu verhandeln. Der ausgesetzte Dialog war vor dem Hintergrund der j&#252;ngsten Ereignisse in Tibet und auf Druck der internationalen Gemeinschaft wieder aufgenommen werden.</p>
<p>Die Erkl&#228;rung des Sondergesandten k&#246;nnen Sie einsehen unter: <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.tibetoffice.ch/web/mwa/statement_7th_round_german.htm" target="_blank">http://www.tibetoffice.ch/web/mwa/statement_7th_round_german.htm</a></p>
<p>Diese aktuellen Entwicklungen best&#228;tigen die Bef&#252;rchtungen der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID), dass China kein ernsthaftes Interesse an einer L&#246;sung der Tibet-Frage hat. Die TID fordert darum die Deutsche Bundesregierung auf, sich verst&#228;rkt f&#252;r substanzielle Verhandlungen zwischen der chinesischen F&#252;hrung und den Vertretern der Tibetischen Regierung im Exil einzusetzen und eine aktive Vermittlerrolle zu &#252;bernehmen.</p>
<p>Verwenden Sie folgende Briefvorlage an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Nutzen Sie dazu das Kontaktformular der Bundeskanzlerin <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/DE/Service/Kontakt/kontakt.html__nnn=true" target="_blank">http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/DE/Service/Kontakt/kontakt.html__nnn=true</a></p>
<p>oder schicken Sie den Brief per Post an folgende Adresse:</p>
<p>Bundeskanzleramt<br />
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel<br />
Willy-Brandt-Stra&#223;e 1<br />
10557 Berlin<br />
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,</p>
<p>Anfang Juli wurden die ausgesetzten Gespr&#228;che zwischen der chinesischen Regierung und den Vertretern der Tibetischen Regierung im Exil wieder aufgenommen. Leider haben die Verhandlungen in keiner Weise zu Fortschritten in den Dialogbem&#252;hungen zwischen Tibetern und Chinesen gef&#252;hrt.</p>
<p>Laut Aussage des tibetischen Sondergesandten Lodi Gyari verliefen die Gespr&#228;che entt&#228;uschend, da die chinesische Seite nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit in die Verhandlungen ging. Statt konkrete Schritte zu einer echten L&#246;sung der Tibet-Frage zu diskutieren, beharrte die chinesische F&#252;hrung auf der Feststellung, dass der Dalai Lama f&#252;r die M&#228;rz-Unruhen verantwortlich sei. Voraussetzung f&#252;r die Fortsetzung der Gespr&#228;che nach den Olympischen Spielen sei, dass keine weiteren Proteste seitens der Tibeter stattfinden, der Dalai Lama auf die Forderung nach Unabh&#228;ngigkeit verzichtet und die Olympischen Spiele unterst&#252;tzt.</p>
<p>Diese Bedingungen hat der Dalai Lama l&#228;ngst erf&#252;llt. Er verzichtet auf Unabh&#228;ngigkeit, ruft zum gewaltlosen Widerstand auf und spricht sich gegen einen Boykott der Olympischen Spiele aus. W&#228;hrend er weltweit als Botschafter des Friedens verehrt wird, ermahnt ihn die chinesische F&#252;hrung &#8220;gewaltsame und terroristische&#8221; Aktivit&#228;ten einzelner Tibetgruppen nicht zu unterst&#252;tzen und bef&#246;rdert damit bewusst ein falsches Bild.</p>
<p>Angesichts der angespannten Lage in Tibet fordere ich ernsthafte und nachhaltige Verhandlungen. Meiner Auffassung nach sollten diese durch einen Vermittler der Vereinten Nationen begleitet werden. Dar&#252;ber hinaus fordere ich die Einsetzung eines EU-Sonderbeauftragten f&#252;r Tibet.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich sch&#228;tze Ihre klare Haltung und Ihr &#246;ffentliches Bekenntnis zum Dalai Lama. Ich bitte Sie eindringlich, sich meinen Forderungen anzuschlie&#223;en und eine aktive Vermittlerrolle einzunehmen. Nutzen Sie Ihren Einfluss und nehmen Sie die chinesische Regierung in die Pflicht, endlich verantwortungsvoll und l&#246;sungsorientiert mit dem Tibet-Problem umzugehen.<br />
Hochachtungsvoll</p>
<blockquote><p>via:<br />
Tibet Initiative Deutschland e.V.<br />
Greifswalder Str. 4<br />
10405 Berlin<br />
Tel./Fax: 030-42081521/-22<a href="http://www.tibet-initiative.de" target="_blank"><br />
www.tibet-initiative.de</a></p></blockquote>
<p class="tags">Tags: <a href="http://technorati.com/tag/Urgent" title="See the Technorati tag page for 'Urgent'." rel="tag">Urgent</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Action%21" title="See the Technorati tag page for 'Action!'." rel="tag">Action!</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Eil-Briefaktion" title="See the Technorati tag page for 'Eil-Briefaktion'." rel="tag">Eil-Briefaktion</a>, <a href="http://technorati.com/tag/an" title="See the Technorati tag page for 'an'." rel="tag">an</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Bundeskanzlerin" title="See the Technorati tag page for 'Bundeskanzlerin'." rel="tag">Bundeskanzlerin</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Dr." title="See the Technorati tag page for 'Dr.'." rel="tag">Dr.</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Angela" title="See the Technorati tag page for 'Angela'." rel="tag">Angela</a>, <a href="http://technorati.com/tag/Merkel" title="See the Technorati tag page for 'Merkel'." rel="tag">Merkel</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Strafexpeditionen, Pl&#252;nderung von Kl&#246;stern und Schikanierung der Bev&#246;lkerung</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/10/strafexpeditionen-pluenderung-von-kloestern-und-schikanierung-der-bevoelkerung/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl auf die Unruhen im Fr&#252;hjahr hin eine komplette Nachrichtensperre &#252;ber die tibetischen Gebiete der VR China verh&#228;ngt wurde, gelangen doch hin und wieder Mitteilungen aus unterschiedlichen Quellen in die Au&#223;enwelt, so da&#223; ein recht deutliches Bild der massiven Repressionen entsteht, mit denen die Beh&#246;rden Tibet &#252;berzogen haben. Die chinesischen Medien spiegeln vor, nur gewisse Einzelpersonen, die sich des Rechtsbruchs schuldig gemacht h&#228;tten, w&#252;rden in objektiven und einwandfreien Verfahren abgeurteilt. Das widerspricht dem, was aus unabh&#228;ngigen Quellen ans Licht kam. Diesen zufolge verd&#228;chtigen die Beh&#246;rden n&#228;mlich ganze Teile der tibetischen Bev&#246;lkerung, mit den Aufwieglern zumindest zu sympathisieren; besonders M&#246;nche und Nonnen haben sie dabei ins Visier genommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl auf die Unruhen im Fr&#252;hjahr hin eine komplette Nachrichtensperre &#252;ber die tibetischen Gebiete der VR China verh&#228;ngt wurde, gelangen doch hin und wieder Mitteilungen aus unterschiedlichen Quellen in die Au&#223;enwelt, so da&#223; ein recht deutliches Bild der massiven Repressionen entsteht, mit denen die Beh&#246;rden Tibet &#252;berzogen haben. Die chinesischen Medien spiegeln vor, nur gewisse Einzelpersonen, die sich des Rechtsbruchs schuldig gemacht h&#228;tten, w&#252;rden in objektiven und einwandfreien Verfahren abgeurteilt. Das widerspricht dem, was aus unabh&#228;ngigen Quellen ans Licht kam. Diesen zufolge verd&#228;chtigen die Beh&#246;rden n&#228;mlich ganze Teile der tibetischen Bev&#246;lkerung, mit den Aufwieglern zumindest zu sympathisieren; besonders M&#246;nche und Nonnen haben sie dabei ins Visier genommen.</p>
<p>Daraus folgt, da&#223; die Regierung das, was sie behauptet, selbst nicht glaubt, da&#223; die Unruhen n&#228;mlich nur das Werk einer „kleinen Gruppe von Separatisten“ seien. Sie scheint sich vielmehr voll bewu&#223;t zu sein, da&#223; das Aufbegehren der Tibeter das Resultat einer generellen Ablehnung der praktizierten Politik und eine direkte Herausforderung der chinesischen Herrschaft &#252;ber Tibet ist. Das harte Vorgehen der Sicherheitskr&#228;fte, wozu auch die Verw&#252;stung kulturellen und pers&#246;nlichen Eigentums, die Einsch&#252;chterung und Unterjochung der Tibeter durch Ma&#223;nahmen, die von willk&#252;rlichen Geldstrafen bis zur Folterung reichen, z&#228;hlen, wird von der F&#252;hrung der VR China offenkundig geduldet, wenn nicht sogar aktiv unterst&#252;tzt. Diese Strategie erinnert stark an die „Strafexpeditionen“, welche die einstigen Kolonialm&#228;chte unternahmen, um all diejenigen zu bestrafen, die die ihnen aufgezwungene Ordnung gest&#246;rt hatten, und die anderen davon abzuhalten, weitere Unruhen anzufachen. Aus all dem wird ersichtlich, da&#223; es unm&#246;glich ist, eine von der Bev&#246;lkerung abgelehnte Fremdherrschaft auf Dauer mit anderen Mitteln als mit Gewalt aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Mehreren Augenzeugen aus der Gegend zufolge wurde das Kloster Labrang am 14. April 2008 nach Einbruch der Dunkelheit von Sicherheitskr&#228;ften in zwei Reihen umstellt – wobei es unklar ist, ob es sich um Polizei, Miliz (Bewaffnete Volkspolizei, PAP) oder Soldaten handelte. Diese besetzten au&#223;erdem den gesamten Klosterkomplex, so da&#223; die Wege, die Tempel, Kollegien, Versammlungshallen und Wohnquartiere der M&#246;nche miteinander verbinden, von bewaffneten Kr&#228;ften wimmelten. Sie drangen auch in die Geb&#228;ude ein, zerst&#246;rten die Alt&#228;re und zerfetzten oder verbrannten Bilder des Dalai Lama vor den Augen der M&#246;nche, sie konfiszierten Computer, Mobiltelefone und Geld.</p>
<p>Bei ihrer systematischen Gro&#223;razzia, die sie bis zum n&#228;chsten Morgen fortsetzten, brachen die Soldaten oder Milizen in jede einzelne M&#246;nchszelle ein. Was die M&#246;nche am meisten aufbrachte, ist, da&#223; die  Sicherheitskr&#228;fte abgesehen von der Sch&#228;ndung der Bilder des Dalai Lama auch alte Thangkas und wertvolle Statuen, welche die M&#246;nche einst vor den schlimmsten Exzessen der Kulturrevolution gerettet hatten, mit sich nahmen.</p>
<p>Viele dieser Artefakte haben eine gro&#223;e emotionale, kulturelle, wirtschaftliche und in einigen F&#228;llen auch historische Bedeutung. Entsetzt &#252;ber diesen Vandalismus informierte der Oberlama des Klosters Labrang, Jamyang Zhepa, h&#246;here Funktion&#228;re in der Zentralregierung &#252;ber das, was geschehen war, ohne jedoch bislang eine Antwort erhalten zu haben.</p>
<p>Bei den wiederkehrenden &#220;berf&#228;llen auf Kl&#246;ster ist die Beschlagnahme von pers&#246;nlichen Gegenst&#228;nden, besonders von alten religi&#246;sen Objekten, nichts Ungew&#246;hnliches. Ein Dokument, das TibetInfoNet zuging, enth&#228;lt eine Aufz&#228;hlung aller Artefakte, die bei einer Razzia im Kloster Tsandrok in der Provinz Gansu beschlagnahmt wurden, und gibt somit Aufschlu&#223; dar&#252;ber, welche Art von Wertsachen die Sicherheitskr&#228;fte bei &#228;hnlichen &#220;berf&#228;llen auf andere Kl&#246;ster mitnahmen. Das Kloster Tsandrok wurde am 18. April 2008 von ethnischen chinesischen Soldaten (Han) gepl&#252;ndert. Sie durchw&#252;hlten die Wohnquartiere der M&#246;nche, die Versammlungshallen und Tempel unter dem Vorwand, sie m&#252;&#223;ten nach Waffen, vor allem Gewehren, suchen, die hier angeblich versteckt worden seien. Unter den mitgenommenen Gegenst&#228;nden befanden sich Statuen, Thangkas und andere religi&#246;se Objekte sowie alte Porzellanschalen und Schmuck. In Tibet ist es Brauch, da&#223; die einzelnen Familien ihre wertvollsten Objekte einem M&#246;nch – und in jeder Familie gibt es mindestens einen Verwandten, der M&#246;nch ist – als Geschenk oder zur Aufbewahrung &#252;bergeben, denn die Kl&#246;ster gelten als die sichersten Orte&#8230;</p>
<blockquote><p>TibetInfoNet<br />
<a href="http://www.tibetinfonet.net/" target="_blank">www.tibetinfonet.net</a>, 30. Juni 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Scharfe Restriktionen am Geburtstag des Dalai Lama in Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/10/restriktionen-ueber-restriktionen-am-geburtstag-des-dalai-lama-in-tibet/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>

		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge versch&#228;rften die chinesischen Beh&#246;rden anl&#228;&#223;lich des Geburtstages Seiner Heiligkeit des Dalai Lama am 6. Juli auf dem gesamten tibetischen Hochplateau ihre Ma&#223;nahmen noch weiter.</p>
<p>&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden.</p>
<p>Die Restriktionen betrafen auch Ausl&#228;nder. Zwei Touristen, die gestern das Kloster Drakgo besuchen wollten, wurde der Zutritt verweigert. Die Sicherheitskr&#228;fte packten sie und schoben sie einfach nach drau&#223;en. Nun kamen noch mehr Soldaten, um den Vorfall zu untersuchen, sie waren jedoch angetrunken und v&#246;llig grundlos droschen sie auf die M&#246;nche des Klosters ein.</p>
<p>Am 3. Juli wurde der 60j&#228;hrige Palden Nyendak tot aufgefunden. Palden Nyendak war der Vater von Tsering Tsomo und Urgen Lhamo, beide Nonnen des Klosters Wa-tag Samtenling, die sich nach wie vor in Haft befinden, weil sie sich an einer friedlichen Protestaktion beteiligt hatten. Am 2. Juli wurde Palden Nyendak zur Vernehmung in die Polizeistation des Bezirkes Drakgo gerufen. Die Vernehmungsbeamten warfen ihm vor, er habe seine T&#246;chter schlecht erzogen und z&#252;chtigten ihn fortw&#228;hrend.</p>
<p>Neuesten Informationen zufolge kam es am 23. Juni um etwa 10:30 Uhr am Vormittag zu einer friedlichen Demonstration von sechs Tibetern (Laien und M&#246;nchen) in Kardze, die „Ladet Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet ein!“, „Wir wollen Religionsfreiheit!“, „Gleiche M&#246;glichkeiten f&#252;r Minderheiten!“ und „Tibet geh&#246;rt den Tibetern!“ riefen. Einer der Teilnehmer wurde als Ngodup Dorjee (oder Lhoba Shang) aus dem Bezirk Kardze identifiziert. Er und die f&#252;nf anderen wurden erbarmungslos geschlagen, bis ihr ganzer K&#246;rper blut&#252;berstr&#246;mt war, und umgehend verhaftet.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank"><br />
www.stoptibetcrisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 7. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tibetischer H&#228;ftling stirbt an Herzversagen - viele ehemalige politische Gefangene erneut verhaftet</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2008/07/08/tibetischer-haeftling-stirbt-an-herzversagen-viele-ehemalige-politische-gefangene-erneut-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 07:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[folter]]></category>

		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer best&#228;tigten Meldung zufolge hinderten die M&#246;nche des Klosters Genden Samdupling in Khangmar, Bezirk Kardze (chin. Ganzi), Beamte der Lokalverwaltung und Sicherheitskr&#228;fte daran, die Quartiere von f&#252;nf ihrer Mitbr&#252;der zu durchsuchen, die einige Zeit zuvor wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen worden waren. Um die 20 Fahrzeuge verschiedener Abteilungen der Bezirksverwaltung von Kardze fuhren am 1. Juli unerwartet vor dem Kloster Genden Samdupling vor, w&#228;hrend dessen etwa 70 M&#246;nche gerade ihre Jahresversammlung abhielten. Die Beamten der Bezirksverwaltung, darunter auch Mitarbeiter des Public Security Bureau, waren gekommen, um die Wohnquartiere von f&#252;nf k&#252;rzlich festgenommenen M&#246;nchen, n&#228;mlich Yeshi Palden, Tsering Phuntsok, Yeshi Dhargyal, Serga und Sherab Tashi, zu durchsuchen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer best&#228;tigten Meldung zufolge hinderten die M&#246;nche des Klosters Genden Samdupling in Khangmar, Bezirk Kardze (chin. Ganzi), Beamte der Lokalverwaltung und Sicherheitskr&#228;fte daran, die Quartiere von f&#252;nf ihrer Mitbr&#252;der zu durchsuchen, die einige Zeit zuvor wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen worden waren.</p>
<p>Um die 20 Fahrzeuge verschiedener Abteilungen der Bezirksverwaltung von Kardze fuhren am 1. Juli unerwartet vor dem Kloster Genden Samdupling vor, w&#228;hrend dessen etwa 70 M&#246;nche gerade ihre Jahresversammlung abhielten. Die Beamten der Bezirksverwaltung, darunter auch Mitarbeiter des Public Security Bureau, waren gekommen, um die Wohnquartiere von f&#252;nf k&#252;rzlich festgenommenen M&#246;nchen, n&#228;mlich Yeshi Palden, Tsering Phuntsok, Yeshi Dhargyal, Serga und Sherab Tashi, zu durchsuchen. Die versammelten M&#246;nche wehrten sich jedoch und forderten, da&#223; die Beh&#246;rden zuerst Auskunft geben sollten, was mit den f&#252;nf verhafteten M&#246;nchen geschehen sei. Andernfalls, so sagten sie, w&#252;rden sie die Durchsuchung als eine Bel&#228;stigung der monastischen Gemeinschaft betrachten.</p>
<p>Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen den M&#246;nchen und den Beamten. Sie erkl&#228;rten ihnen, da&#223; sie, falls sie nicht von ihrem Vorhaben ablassen w&#252;rden, zu dem „einzigen“, was ihnen noch &#252;brigbliebe, greifen w&#252;rden. Daraufhin traten die Beamten bis auf weiteres den R&#252;ckzug an.</p>
<p>Drei M&#246;nche des Klosters Nubsur im Bezirk Serthar (chin. Seda) – Tulku Gendun, Sashi und Gyachuk Wangchuk – wurden umgehend von den Sicherheitskr&#228;ften festgenommen, als sie am Nachmittag des 28. Juni friedlich demonstrierten.</p>
<p>Als Resultat des brutalen Vorgehens des chinesischen Sicherheitspersonals gegen tibetische Gefangene starb Verlautbarungen zufolge irgendwann im Mai ein M&#246;nch namens Ngawang Palsang im Gef&#228;ngnis an einem Herzanfall. Es hei&#223;t, da&#223; Ngawang Palsang derartig brutal von den Gef&#228;ngnisaufsehern mi&#223;handelt und fortw&#228;hrend mit noch grausameren Foltermethoden bedroht worden sei, da&#223; pl&#246;tzlich sein Herz aussetzte und er starb. Der im Kreis Taktse, Stadt Lhasa, geborene Ngawang Palsang war M&#246;nch im Kloster Lo in Taktse. Bei den dortigen Tibetern war er wegen seiner Herzensg&#252;te und seines freundlichen Wesens als der „Lama der Lo Gompa“ bekannt. Er wurde schon einmal, n&#228;mlich 1993, wegen angeblicher politischer Aktivit&#228;ten inhaftiert. In den sechs Jahren, die er hinter Gittern verbrachte, wurde er schwer gefoltert und mi&#223;handelt. Zur Zeit seiner neuerlichen Verhaftung im M&#228;rz dieses Jahres studierte er tibetische Heilkunde am Mentsee-khang von Lhasa (Tibetan Medicine and Astro Institute). Die Beh&#246;rden &#252;bergaben den Leichnam seiner Familie.</p>
<p>Auch Pasang, alias Tenzin Namgyal, ein M&#246;nch des Klosters Phagmo in Taktse, wurde im M&#228;rz willk&#252;rlich festgenommen. Nach schwerer Folterung und Mi&#223;handlung in der Haft wurde er in einem erb&#228;rmlichen Zustand entlassen. Obendrein wurde seine Familie gewarnt, kein Wort dar&#252;ber nach au&#223;en verlauten zu lassen. Auch bei Tenzin Namgyal handelt es sich um einen ehemaligen politischen Gefangenen, der von August 1993 an sechs Jahre im Drapchi Gef&#228;ngnis inhaftiert war.</p>
<p>Ein weiterer ehemaliger Gefangener, der ebenfalls von den chinesischen Sicherheitskr&#228;ften im M&#228;rz festgenommen worden war, wurde k&#252;rzlich freigelassen. Auch er erlitt unmenschliche Behandlung in der Haft mit Folter und Schl&#228;gen. Er ist ein M&#246;nch des Klosters Drepung, der 1991 verhaftet wurde und 13 Jahre im Drapchi Gef&#228;ngnis einsa&#223;.</p>
<p>Viele andere ehemalige tibetische politische Gefangene erlitten dasselbe Schicksal, sie wurden auf die Unruhen vom M&#228;rz hin festgenommen und grausam geschlagen.</p>
<p>Von den etwa 50 Nonnen des Kloster Pang Rina in Kardze, die letzten Monat auf eine friedliche Protestaktion hin festgenommen wurden, seien vier entlassen worden, wurde berichtet. Die &#252;brigen w&#252;rden in Dhartsedo (chin. Kangding) inhaftiert, wo sie politisch indoktriniert werden.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/"><br />
</a><a href="http://www.stoptibetcrisis.net" target="_blank">www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 2. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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