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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 16:07:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Auch zwei Jahre nach den Fr&#252;hjahrs-Protesten von 2008 berichten Tibeter von drastischen Sicherheitsma&#223;nahmen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die chinesischen Beh&#246;rden in der tibetischen Hauptstadt Lhasa haben die wichtigsten touristischen Sehensw&#252;rdigkeiten und Tempel wegen des politisch brisanten Jahrestages des 10. M&#228;rz abgeriegelt. Die Polizei machte im Hinblick auf den 51. Jahrestag des mi&#223;lungenen Aufstands gegen die chinesische Herrschaft und zwei Jahre nach den t&#246;dlichen Unruhen in Lhasa „den Potala Palast und den Jokhang-Tempel v&#246;llig dicht“, sagte ein Bewohner der Stadt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Kathmandu &#8211; Die chinesischen Beh&#246;rden in der tibetischen Hauptstadt Lhasa haben die wichtigsten touristischen Sehensw&#252;rdigkeiten und Tempel wegen des politisch brisanten Jahrestages des 10. M&#228;rz abgeriegelt.</p>
<p>Die Polizei machte im Hinblick auf den 51. Jahrestag des mi&#223;lungenen Aufstands gegen die chinesische Herrschaft und zwei Jahre nach den t&#246;dlichen Unruhen in Lhasa „den Potala Palast und den Jokhang-Tempel v&#246;llig dicht“, sagte ein Bewohner der Stadt. „Keiner darf das Gel&#228;nde betreten, und auch die Touristen von den Hotels und G&#228;steh&#228;usern m&#252;ssen drau&#223;en bleiben“, sagte er.</p>
<p>Im Vorfeld zu dem zweiten Jahrestag der Demonstrationen in Lhasa vom 14. M&#228;rz 2008, habe die Regierung die Polizei- und Paramilit&#228;rpr&#228;senz in der Stadt und ihrer Umgebung drastisch aufgestockt, verlautet aus dortigen Quellen.</p>
<p>Bewohner von Lhasa sagten, mehrere Hundert Zivilstreifen seien im Einsatz, um die Tibeter in Teestuben, Restaurants und Nachtclubs zu &#252;berwachen. Tibeter, die von au&#223;erhalb der Stadt nach Lhasa gekommen waren, wurden angehalten und zur Rede gestellt, und ihre Ausweise wurden kontrolliert.</p>
<p>„Alle staatlichen Angestellten in Lhasa erhielten Anweisung, im Rotationsverfahren kontinuierlich in ihren B&#252;ros im Dienst zu bleiben“, berichtete ein anderer Bewohner der Stadt. „Viele von ihnen wurden bereits abgestellt, um die Eisenbahnlinie in entlegenen Landstrichen zu kontrollieren… m&#246;glicherweise bef&#252;rchten die Beh&#246;rden Sabotageakte gegen die Eisenbahnlinie von Lhasa nach Golmud“. Er f&#252;gte hinzu, Polizeistreifen und bewaffnete Polizei seien &#252;berall in der Stadt im Einsatz. „Sie suchen wahllos tibetische Familien heim und fragen, ob irgendwelche neuen Besucher in dem Haus wohnten“.</p>
<p>Einer dritten Quelle aus Lhasa zufolge w&#252;nschten viele Tibeter, den 51. Jahrestag des Volksaufstandes von 1951 irgendwie zu begehen, aber sie konnten es nicht in sichtbarer Weise tun. „Die Restriktionen in Lhasa, besonders seit dem Vorabend des 10. M&#228;rz, sind ungeheuerlich“, sagte der Mann. „Dennoch m&#252;ssen wir den Tag individuell wahrnehmen. Wenn wir solche unertr&#228;gliche Restriktionen sehen, dann kochen unsere Emotionen, aber wir k&#246;nnen ja nichts tun als zu Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama beten“.</p>
<p>Dieses Jahr fiel der Jahrestag von 1959 auf einen Mittwoch, der als besonderer Wochentag f&#252;r den Dalai Lama gilt. „Heute betreibt die chinesische Staatsmacht in vielen Kl&#246;stern in Tibet politische Kampagnen, darunter auch eine Kampagne zur patriotischen Umerziehung.“, sagte das geistliche Oberhaupt Tibets in einer Rede an die Exiltibeter in Dharamsala.</p>
<p>„M&#246;nche und Nonnen werden unter gef&#228;ngnisartigen Bedingungen gehalten, und ihnen wird die M&#246;glichkeit genommen, in Frieden zu studieren und ihre Religion auszu&#252;ben. Diese Bedingungen haben zur Folge, da&#223; die Kl&#246;ster eher wie Museen funktionieren, und die Absicht dahinter ist, den Buddhismus bewu&#223;t zu vernichten.“ *</p>
<p>Er sagte au&#223;erdem, er bef&#252;rworte weitere Gespr&#228;che mit Peking. „Nach der Haltung der gegenw&#228;rtigen chinesischen F&#252;hrung zu urteilen, besteht wenig Hoffnung, da&#223; es in absehbarer Zeit zu einem Ergebnis kommt. Dennoch bleiben wir unver&#228;ndert dabei, den Dialog fortzuf&#252;hren.“</p>
<p>Auch an seiner Grenze zu Indien versch&#228;rfte China die Kontrollen und wies das benachbarte Nepal an, die Identit&#228;t der Tibeter in Kathmandu zu &#252;berpr&#252;fen. „Ein Verwandter von mir hat ein ordnungsgem&#228;&#223;es Visum, um nach Tibet zu reisen, aber an der Grenzstadt Dram (chin. Zhangmu) wurde er von den chinesischen Grenzbeamten zur&#252;ckgeschickt… Sie sagten, wir sollten unseren Besuch um zwei Monate verschieben“, berichtete ein Tibeter aus Kathmandu. „Viele Tibeter, die eine offizielle Erlaubnis haben, um Nepal und Indien zu besuchen, werden nun an der Ausreise gehindert“, f&#252;gte er hinzu.</p>
<p>Augenzeugen zufolge durchsuchte die nepalesische Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Hotels und G&#228;steh&#228;user in Kathmandu, &#252;berpr&#252;fte die Reisepapiere der G&#228;ste und fragte nach dem Grund ihres Aufenthalts in Nepal. Die M&#246;nche des Klosters Samten Ling in Kathmandu wurden davor gewarnt, am 10. M&#228;rz irgendwelche Veranstaltungen abzuhalten.</p>
<p>* Aus der Botschaft des Dalai Lama zum 10. M&#228;rz, die gesamte „Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 51. Jahrestag des tibetischen Nationalaufstands“ steht auf der Website des Tibet-Bureau, Genf, unter<a href="http://www.tibetoffice.ch/index.htm" target="_blank"> http://www.tibetoffice.ch/index.htm</a></p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 11. M&#228;rz 2010</p>
<p>Gek&#252;rzte &#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>

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		<title>Deutschland zeigt Flagge f&#252;r Tibet – 1050 B&#252;rgermeister setzen ein Zeichen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[1050 St&#228;dte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen am 10. M&#228;rz auf ihren Rath&#228;usern, &#246;ffentlichen Geb&#228;uden und ihren Internetseiten die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptst&#228;dte Hannover, Magdeburg, Potsdam, Saarbr&#252;cken, Stuttgart und Wiesbaden. Eintausendf&#252;nfzig demokratisch gew&#228;hlte Oberh&#228;upter von St&#228;dten, Gemeinden und Landkreisen, die f&#252;r Tausende von B&#252;rgern stehen, bekr&#228;ftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerst&#246;rung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identit&#228;t. Aufgerufen zu dieser Aktion hat zum 15. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mit 1050 teilnehmenden St&#228;dten – Stand 8. M&#228;rz 2010, 00 Uhr – hat die  Flaggenaktion nach 1000 Teilnehmern im vergangenen Jahr eine neue  Rekordzahl erreicht.</strong></p>
<p>1050 St&#228;dte, Gemeinden  und Landkreise in ganz Deutschland hissen am 10. M&#228;rz auf ihren  Rath&#228;usern, &#246;ffentlichen Geb&#228;uden und ihren Internetseiten die Flagge  Tibets, darunter die Landeshauptst&#228;dte Hannover, Magdeburg, Potsdam,  Saarbr&#252;cken, Stuttgart und Wiesbaden. Eintausendf&#252;nfzig demokratisch  gew&#228;hlte Oberh&#228;upter von St&#228;dten, Gemeinden und Landkreisen, die f&#252;r  Tausende von B&#252;rgern stehen, bekr&#228;ftigen damit das Recht des tibetischen  Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die  Menschenrechtsverletzungen und die Zerst&#246;rung der tibetischen Kultur,  Religion und nationalen Identit&#228;t. Aufgerufen zu dieser Aktion hat zum  15. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.</p>
<p>Die Zahl der teilnehmenden Kommunen ist ein weiteres Mal angestiegen –  ein deutliches Zeichen daf&#252;r, da&#223; die Tibetfrage im Bewu&#223;tsein der  &#214;ffentlichkeit immer st&#228;rker pr&#228;sent ist und da&#223; sie, trotz aller  Bem&#252;hungen von seiten Pekings, keineswegs als „innere Angelegenheit“  Chinas angesehen wird. Auch die zum Teil massiven Versuche, die  Teilnehmer der Flaggenaktion unter Druck zu setzen, zeigen, welche  Bedeutung die chinesische F&#252;hrung diesem symbolischen Akt beimi&#223;t.</p>
<p>Dabei geht es bei der Flaggenaktion nicht um „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“,  nicht um „Freiheit f&#252;r Tibet“ – dar&#252;ber zu entscheiden ist Sache des  tibetischen Volkes. Es geht um das Recht der Tibeter, selbst geh&#246;rt zu  werden, die Zukunft ihres Volkes und ihres Landes selbst bestimmen und  ein Leben in W&#252;rde f&#252;hren zu k&#246;nnen. Dieses Recht auf Selbstbestimmung  wird auch China dem tibetischen Volkes nicht auf Dauer verweigern  k&#246;nnen.</p>
<p>&#220;ber tausend Flaggen allein in Deutschland und &#252;ber 2000 in Europa sind  eine Aufforderung an die nationale wie die internationale Politik, einen  klaren Standpunkt einzunehmen: ein bedingungsloses Ja zur Unterst&#252;tzung  der legitimen Rechte des tibetischen Volkes! Gute Beziehungen zur  Volksrepublik China sind durchaus w&#252;nschenswert, aber sie d&#252;rfen nicht  zu Lasten der Tibeter gehen. Begegnungen mit dem tibetischen Oberhaupt  und Vertretern der Exilregierung zu vermeiden, nur um China nicht zu  ver&#228;rgern, bedeutet, unsere eigenen demokratischen Werte zu verraten.  „Die Bundesregierung sollte die tibetische Exilregierung aufwerten und  deren Position gegen&#252;ber Peking st&#228;rken,“ sagt Monika Deimann, die  Koordinatorin der Aktion, „es geht ja beim sino-tibetischen Dialog nicht  um die Person des Dalai Lama, sondern um das Schicksal von sechs  Millionen Tibetern. Nach all den Initiativen von tibetischer Seite ist  nun China an der Reihe, einen konstruktiven Vorschlag zu machen. Peking  sollte sich endlich eingestehen, da&#223; der Dalai Lama nicht das Problem  darstellt, sondern – im Gegenteil – ein unverzichtbarer Teil der  friedlichen L&#246;sung der Tibetfrage ist. So billig, wie mit diesem Dalai  Lama, wird Tibet nie mehr zu haben sein.“</p>
<p>Am 10. M&#228;rz f&#252;r Tibet Flagge zu zeigen ist ein Bekenntnis zu globaler  Verantwortung – auch in der Politik. Nelson Mandela sagte einmal: „Wer  neutral bleibt angesichts von Unrecht, der stellt sich auf die Seite des  Unterdr&#252;ckers.“ 1050 Oberb&#252;rgermeisterinnen und Oberb&#252;rgermeister,  B&#252;rgermeisterinnen und B&#252;rgermeister, Landr&#228;tinnen und Landr&#228;te sind  nicht neutral geblieben, sie sind unserer Bitte nachgekommen und zeigen  Flagge f&#252;r Tibet, aber auch f&#252;r die universelle G&#252;ltigkeit der Werte,  wie sie in der Charta der Vereinten Nationen verankert sind und jedem  Volk zustehen.</p>
<p>– Die TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND dankt Ihnen allen! –</p>
<p>Die aktuelle Liste der Teilnehmer 2010, die Gru&#223;worte der Politiker und  weitere Informationen zur Flaggenaktion sowie die Tibetflagge zum  Download finden Sie im Internet unter <a href="http://www.tibetflagge.net__1760371.htm" target="_blank">www.tibetflagge.net</a></p>
<p>Teilnehmer 2010 (Stand 8. M&#228;rz): Baden-W&#252;rttemberg 176, Bayern 162,  Berlin 5, Brandenburg 28, Bremen 11, Hessen 155, Mecklenburg-Vorpommern  20, Niedersachen 116, Nordrhein-Westfalen 113, Rheinland-Pfalz 67,  Saarland 33, Sachsen 81, Sachsen-Anhalt 53, Schleswig-Holstein 20,  Th&#252;ringen 10</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Nepal nimmt den Vertreter der tibetischen Exilregierung vor brisantem Jahrestag fest</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2010/03/09/nepal-nimmt-den-vertreter-der-tibetischen-exilregierung-vor-brisantem-jahrestag-fest/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als eine Art von Pr&#228;ventivschlag, um seinen Nachbar China zu beschwichtigen und ihm peinliches Geschehen auf seinem Boden zu ersparen, nahm Nepal den Vertreter der Tibetischen Exilregierung in Dharamsala drei Tage vor dem brisanten Jahrestag des tibetischen Volksaufstands fest. An diesem Tag protestieren Exiltibeter in der ganzen Welt gegen die chinesische Herrschaft &#252;ber ihr Land.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Als eine Art von Pr&#228;ventivschlag, um seinen Nachbar China zu beschwichtigen und ihm peinliches Geschehen auf seinem Boden zu ersparen, nahm Nepal den Vertreter der Tibetischen Exilregierung in Dharamsala drei Tage vor dem brisanten Jahrestag des tibetischen Volksaufstands fest. An diesem Tag protestieren Exiltibeter in der ganzen Welt gegen die chinesische Herrschaft &#252;ber ihr Land.</p>
<p>Thinley Gyatso, der Leiter des Tibetan Refugee Welfare Centre, einer NGO, die eingerichtet wurde, nachdem Nepal die Auslandsmission der Exilregierung in Kathmandu mit der Begr&#252;ndung, es k&#246;nnte keine parallele diplomatische Vertretung angesichts seiner offiziellen Position der Anerkennung Tibets als Teil Chinas dulden, 2005 zum Schlie&#223;en gezwungen hatte. Das tibetische Wohlfahrtszentrum betreut die neu eingetroffenen Fl&#252;chtlinge und sorgt mit Unterst&#252;tzung der indischen Regierung und der UNO f&#252;r deren sichere Weiterreise nach Indien.</p>
<p>Nepal scheint jedoch den falschen Fisch in sein Netz gezogen haben, denn die tibetische Exilregierung, die auf Gespr&#228;che mit China mit dem Ziel einer echten Autonomie f&#252;r Tibet setzt, hat in letzter Zeit zur<br />
Zur&#252;ckhaltung bei anti-chinesischen Protesten geraten. Tibeter in Nepal haben jedoch immer wieder anti-chinesische Proteste durchf&#252;hrt &#8211; trotz des Standpunktes ihrer Exilregierung, China nicht gegen sich aufzubringen.</p>
<p>Die nepalesische Regierung hat, wie letzte Woche berichtet, eine Jagd nach den „Unruhestiftern“ eingeleitet mittels &#220;berraschungsrazzien in Hotels, Restaurants und sogar Privatwohnungen &#8211; unter dem Druck Chinas, das das in einer Krise befindliche Land mit finanzieller Hilfe und milit&#228;rischer Unterst&#252;tzung belohnt. Mehrere Tibeter seien im Hinblick auf den am Mittwoch bevorstehenden Jahrestag in „vorsorglichen Gewahrsam“ genommen worden. Im Unterschied zu den Protestaktionen der Exiltibeter in anderen Teilen der Welt wurden die Proteste in Nepal noch nie von Exilgruppierungen wie dem tibetischen Jugendkongre&#223;, der tibetischen Frauenvereinigung oder den Students for a Free Tibet organisiert, weshalb die nepalesische Polizei nicht gegen eine besondere Gruppe vorgehen kann.</p>
<p>Nepal hat seine Kontrolle &#252;ber die tibetische Gemeinde, die an die 20.000 Personen z&#228;hlt, vor dem Gedenken des tibetischen Volksaufstandes am Mittwoch versch&#228;rft. Das Himalaya-Land, das im letzten Jahrzehnt von einer Serie von innenpolitischen Tumulten und politischen Umw&#228;lzungen ersch&#252;ttert wurde, verbietet Tibetern, auf seinem Territorium anti-chinesischen Aktivit&#228;ten nachzugehen. 2008 kam es in Nepal zu einigen der lautst&#228;rksten Protestaktionen tibetischer Exilanten, nachdem China im Jahr der Olympischen Spiele die Demonstrationen in ganz Tibet mit roher Gewalt niederschlug.</p>
<p>Erst letzten Monat verlegte Nepal zus&#228;tzliche Einheiten der Bewaffneten Polizei nach Mustang nahe der Grenze zu Tibet, haupts&#228;chlich um fliehende Tibeter abzufangen.</p>
<p>Letztes Jahr gab Nepal bekannt, da&#223; es entlang seiner Nordgrenze in Mustang die Grenze zu Tibet durch die Abstellung von bewaffneter Polizei undurchl&#228;ssiger machen w&#252;rde. Es ist das erste Mal in seiner Geschichte, da&#223; Nepal eine solche Ma&#223;nahme ergreift, und Kritiker sagen, sie sei auf den Druck Chinas erfolgt.</p>
<p>Der nepalesische Premierminister Madhav Kumar Nepal traf vergangenen Monat mit dem chinesischen Funktion&#228;r Liu Jieyi, dem Vize-Minister des internationalen Ressorts des Zentralkomitees der KP Chinas, in seiner Residenz in Kathmandu zusammen.</p>
<p>Bei den Gespr&#228;chen habe sich Liu Jieyi, wie die chinesischen Staatsmedien berichteten, lobend &#252;ber „die anhaltende und kr&#228;ftige Unterst&#252;tzung“ der nepalesischen Regierung ge&#228;u&#223;ert, die versprach, keine „anti-chinesischen Aktivit&#228;ten“ in ihrem Land zu gestatten; im Gegenzug sagte China dem verarmten und krisengesch&#252;ttelten Land „bilaterale Kooperation auf verschiedenen Gebieten“ zu.</p>
<p>In den vergangenen Jahren sandte China hochrangige Delegationen in hektischer Aufeinanderfolge nach Nepal, um die nepalesischen Beh&#246;rden, besonders vor brisanten Jahrestagen, zu mahnen, etwaige „Tibet-Aktivit&#228;ten“ unverz&#252;glich zu unterbinden.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 8. M&#228;rz 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>

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		</item>
		<item>
		<title>Gerichtsdokumente &#252;ber die Inhaftierung eines tibetischen M&#246;nches</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2010/03/08/gerichtsdokumente-ueber-die-inhaftierung-eines-tibetischen-moenches/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus dem ersten Dokument hervorgeht, setzten die Beh&#246;rden in einer tibetisch besiedelten Region in Westchina einen popul&#228;ren S&#228;nger hinter Gitter, weil er CDs mit Liedern verbreitete, in denen er die chinesische Herrschaft &#252;ber Tibet anprangerte. Der 30j&#228;hrige Tashi Dhondup wurde von der Kommission f&#252;r Umerziehung-durch-Arbeit der TAP Malho (chin. Huangnan) in der Provinz Qinghai zu 15 Monaten “Umerziehung-durch-Arbeit” verurteilt. Da es um eine Administrativstrafe ging, war kein Gerichtsproze&#223; erforderlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie aus dem ersten Dokument hervorgeht, setzten die Beh&#246;rden in einer tibetisch besiedelten Region in Westchina einen popul&#228;ren S&#228;nger hinter Gitter, weil er CDs mit Liedern verbreitete, in denen er die chinesische Herrschaft &#252;ber Tibet anprangerte. Der 30j&#228;hrige Tashi Dhondup wurde von der Kommission f&#252;r Umerziehung-durch-Arbeit der TAP Malho (chin. Huangnan) in der Provinz Qinghai zu 15 Monaten “Umerziehung-durch-Arbeit” verurteilt. Da es um eine Administrativstrafe ging, war kein Gerichtsproze&#223; erforderlich.</p>
<p>Der zweite Satz von Gerichtsdokumenten, die einen seltenen Einblick in die Ma&#223;nahmen der Regierung gegen Personen vermittelt, die sie einer abweichenden Meinung verd&#228;chtigt, handelt von dem Verfahren gegen einen tibetischen M&#246;nch im Zusammenhang mit dem landesweiten Aufbegehren gegen die chinesische Herrschaft 2008.</p>
<p>Der schriftlichen Entscheidung der Kommission zur Umerziehung-durch-Arbeit des Bezirks Yulgan zufolge “&#252;bertrat” Tashi Dhondup, ein ethnischer Mongole aus dem Bezirk Yulgan (chin. Henan), TAP Malho (Huangnan), Provinz Qinghai, “die Gesetze”, weil er in Liedern die tibetische Unabh&#228;ngigkeit und den Dalai Lama besungen hat.</p>
<p>“Tashi Dhondup … verletzte die Gesetze, wie nachstehend aufgef&#252;hrt. Er wurde am 3. Dezember 2009 von den Beamten der &#214;ffentlichen Sicherheit wegen separatistischer Aktivit&#228;ten festgenommen”, steht in dem Urteil, das am 5. Januar 2010 von der oben genannten Kommission gef&#228;llt wurde.</p>
<p>In dem Dokument hei&#223;t es weiter, Tashi Dhondup sei von der Bezirkspolizei des Mongolisch-Autonomen Bezirks Yulgan am 16. und 18. April 2009 zur Rede gestellt und verwarnt worden, das Lied mit dem Titel “1958” aus seinem Repertoire zu streichen, weil es an den mi&#223;lungenen Aufstand 1958-59 gegen die chinesische Herrschaft erinnere.</p>
<p>Der S&#228;nger wurde schlie&#223;lich in der Provinzhauptstadt Xining verhaftet, nachdem Tausende von Exemplaren seiner Musik-CD “Folter ohne Spuren” auf den M&#228;rkten der Gegend aufgetaucht waren. “Er und einige seiner Freunde stellten etwa 3.000 CDs her und verbreiteten sie in 11 Bezirken in Qinghai, Sichuan und Gansu”, steht in dem Dokument.</p>
<p>Ermittler fanden heraus, da&#223; Tashi Dhondup trotz Verwarnung nicht aufgeh&#246;rt hatte, sein Lied “1958”, das von “einem dunklen Jahr, einem Jahr der Furcht, einem Jahr innerer Konflikte, und dem T&#246;ten der B&#252;rger durch die Schwarzerde” handelt, zu singen “Diese Liedertexte sind erstunken und erlogen, ihre Themen stellen eine ernstzunehmende Provokation dar”, schlo&#223; die Kommission.</p>
<p>In anderen Liedern dr&#252;ckte der S&#228;nger seinen Wunsch nach tibetischer Unabh&#228;ngigkeit aus, seine Sehnsucht, das im Exil lebende tibetische Oberhaupt, den Dalai Lama, zu sehen, sowie sein Entsetzen &#252;ber den Raub an Tibets Sch&#228;tzen.</p>
<p>“Die Person, die diese Liedertexte und Melodien schuf, entkam, aber Tashi Dhondup sang die Lieder, vervielf&#228;ltigte und verteilte sie”, hei&#223;t es in dem Dokument. Der S&#228;nger habe “seine Aktivit&#228;ten ohne jegliches Z&#246;gern zugegeben”.</p>
<p>Unter dem der Kommission vorgelegten Beweismaterial waren die ins Chinesische &#252;bersetzten Texte der Lieder, die Tashi Dhondup gesungen hatte, auch einige seiner Lieder, in denen er die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet forderte, sowie Zeichnungen und Fotos, die ihn beim Singen zeigen, und au&#223;erdem Zeugenaussagen.</p>
<p>“In &#220;bereinstimmung mit den Bestimmungen 4 und 13 der Verordnung f&#252;r Umerziehung-durch-Arbeit des Staatsrates Chinas wird Tashi Dhondup f&#252;r ein Jahr und drei Monate, vom 3. Dezember 2009 bis zum 2. M&#228;rz 2011, zur Zwangsarbeit abkommandiert”.</p>
<p>Tashi Dhondup stehe das Recht zu, innerhalb von 60 Tagen ab dem Urteil bei der Kommission f&#252;r Umerziehung-durch-Arbeit Berufung einzulegen, oder beim Bezirksgericht innerhalb von drei Monaten, hei&#223;t es weiter.</p>
<p>Die Bev&#246;lkerung von Huangnan ist mehrheitlich tibetisch, mit einer gro&#223;en Anzahl von Mongolen und einer geringeren Anzahl von Han-Chinesen.</p>
<p>Das zweite Dokument, das einen Gerichtsproze&#223; in der Provinz Gansu betrifft, vermittelt einen detaillierten Einblick in den Fall eines tibetischen M&#246;nches, der im Zusammenhang mit dem landesweiten Aufstand von 2008 gegen die chinesische Herrschaft verurteilt wurde.</p>
<p>In einem am 21. Mai 2009 vom Mittleren Volksgericht in der TAP Kanlho (chin. Gannan) gef&#228;llten Urteil wird der tibetische M&#246;nch Thabkhe Gyatso schuldig gesprochen, am 14. M&#228;rz 2008 bei den Stra&#223;enprotesten tibetische Schneel&#246;wen-Flaggen mit sich getragen und anderen weitergereicht sowie Informationen an “separatistische” Gruppen im Ausland geliefert zu haben.</p>
<p>Das mit drei Richtern besetzte Gericht stellte fest, dass der 31j&#228;hrige M&#246;nch aus dem bekannten Kloster Labrang am 22. M&#228;rz 2008 inmitten eines Aufstandes der Tibeter, der die ganze Region erfa&#223;t hatte,festgenommen worden sei. Er wurde formell am 29. April 2008 verhaftet, eine Prozedur, die in fast jedem Fall einer strafgerichtlichen Verurteilung vorangeht. Den Gerichtsdokumenten zufolge “ist er gegenw&#228;rtig in dem Haftzentrum der Abteilung f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit der Provinz Gansu inhaftiert”.</p>
<p>“Tsondu Gyatso, der ebenfalls an dem Protest teilnahm, bezeugte in seiner Aussage die Anwesenheit von Thabkhe Gyatso bei dem Protest vom 14. M&#228;rz”, steht in dem Urteil.</p>
<p>Ein weiterer Zeuge, Sonam Gyatso, der ebenfalls an der Demonstration teilgenommen hatte, bezeugte, er habe “geh&#246;rt, wie Thabkhe Gyatso Parolen rief und die Flaggen in die H&#246;he hielt… Vier Fotos beweisen, da&#223; Thabkhe Gyatso bei der Protestaktion dabei war”.</p>
<p>“Der Angeklagte gestand, da&#223; er die Schnee-L&#246;wen-Flagge w&#228;hrend der Demonstration in der Hand hielt… Beweise f&#252;r die Beteiligung von Thabkhe Gyatso fanden sich au&#223;erdem in den Papieren und Computern, die von dem Sicherheitsb&#252;ro von Kanlho beschlagnahmt wurden. Das Gericht verwirft den Einwand des Angeklagten, er habe keine Unabh&#228;ngigkeits-Parolen gerufen, denn mehrere Zeugen best&#228;tigten, da&#223; er sich solcher Aktivit&#228;ten schuldig gemacht habe”.</p>
<p>“Daher gelangte das Gericht zu dem Schlu&#223;, da&#223; Thabkhe Gyatso andere Personen zur Durchf&#252;hrung von separatistischen Aktivit&#228;ten aufhetzte, es spricht ihn der Verletzung der Art. 55, 56, und 103 des Strafgesetztes der Volksrepublik China schuldig und verurteilt ihn zu 15 Jahren Gef&#228;ngnis und Entzug der politischen Rechte f&#252;r weitere f&#252;nf Jahre”.</p>
<p>Das Urteil, in dem es weiter hei&#223;t, da&#223; Thabkhe Gyatso das Recht zusteht, innerhalb von 10 Tagen bei dem H&#246;heren Volksgericht von Gansu Berufung einzulegen, ist von dem vorsitzenden Richter Bai Yuanlian, der Richterin Cho Lhamo und dem Richter Li Yuanhong unterzeichnet.</p>
<blockquote><p>* 30. Januar 2010: “<a href="http://tibetnews.ultima-ola.com/2010/02/03/tibetischer-saenger-wegen-subversiver-lieder-zu-ueber-einem-jahr-gefaengnis-verurteilt/">Tibetischer S&#228;nger wegen “subversiver Lieder” zu &#252;ber einem Jahr verurteilt</a>”.</p>
<p>via <a href="http://www.igfm-muenchen.de/" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a></p></blockquote>

<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Ftibetnews.ultima-ola.com%2F2010%2F03%2F08%2Fgerichtsdokumente-ueber-die-inhaftierung-eines-tibetischen-moenches%2F&amp;linkname=Gerichtsdokumente%20%26%23252%3Bber%20die%20Inhaftierung%20eines%20tibetischen%20M%26%23246%3Bnches"><img src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Benefizkonzert f&#252;r Tibet am 10. M&#228;rz in M&#252;nchen</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2010/03/07/benefizkonzert-fuer-tibet-am-10-maerz-in-muenchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. M&#228;rz, dem Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands von 1959, veranstaltet die Regionalgruppe M&#252;nchen der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) zusammen mit dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD) ein Benefizkonzert auf dem M&#252;nchner Marienplatz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 10. M&#228;rz, dem Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands von 1959,  veranstaltet die Regionalgruppe M&#252;nchen der Tibet Initiative Deutschland  e.V. (TID) zusammen mit dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V.  (VTD) ein Benefizkonzert auf dem M&#252;nchner Marienplatz.</p>
<p>Jedes Jahr finden auch in Tibet um dieses Datum herum friedliche  Demonstrationen statt, besonders gro&#223; waren diese im Jahr der  Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Unter dem Motto „Gemeinsam.  Stark. F&#252;r Tibet.“ will die TID-Regionalgruppe M&#252;nchen in diesem Jahr  gemeinsam mit den rund 70 hier lebenden Exil-Tibetern ein Konzert  veranstalten, um Hoffnung zu geben und um breite Solidarit&#228;t in der  &#214;ffentlichkeit und Politik einzuwerben.</p>
<p>Von 17 bis 19 Uhr spielt die junge M&#252;nchner Indi-Rock-Band “Lucky  Fish”, tibetische Musiker zeigen die Bedeutung der Musik in Tibet,  geladene Politiker und Menschenrechts-organisationen bekunden ihre  Solidarit&#228;t und zahlreiche Infost&#228;nde informieren &#252;ber die Situation in  Tibet. Die Stadtr&#228;te Frau Lydia Dietrich und Herr Josef Schmid, der eine  Botschaft aus dem Rathaus verlesen wird, haben ihr Kommen zugesagt.  Moderiert wird die Veranstaltung durch den Schauspieler John Friedmann,  u.a. bekannt aus dem Film „Erkan und Stefan“.</p>
<p>Die TID weist insbesondere auf die Unterdr&#252;ckung der  Meinungsfreiheit in Tibet durch die chinesischen Beh&#246;rden hin, die seit  den Unruhen 2008 massiv versch&#228;rft wurde.</p>
<p>„Wer in Tibet offen seine Meinung sagt und seine Unzufriedenheit  &#252;ber die chinesische Fremdherrschaft ausdr&#252;ckt, wird umgehend verhaftet  und zu langen Haftstrafen verurteilt“, erkl&#228;rt Anja Scheer, Sprecherin  der TID-Regionalgruppe M&#252;nchen. „Folterungen sind an der Tagesordnung,  und den Angeklagten wird ein fairer Gerichtsprozess verweigert.“ Im  Rahmen ihrer Kampagne f&#252;r Meinungsfreiheit in Tibet und China stellt die  TID mit ausgew&#228;hlten Einzelf&#228;llen die r&#252;cksichtslose Verfolgung von  Tibetern dar, die frei ihre Meinung &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Am 10. M&#228;rz 1959 begann der gro&#223;e Aufstand des tibetischen Volkes,  um den Dalai Lama vor dem Zugriff der chinesischen Besatzer zu sch&#252;tzen  und gegen die Fremdherrschaft zu protestieren. Der Dalai Lama musste  fliehen, der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen und kostete  Zigtausende das Leben. Im Jahr 2008 begannen am 10. M&#228;rz in Lhasa die  Proteste, die sich &#252;ber das ganze Land ausdehnten und von chinesischen  Sicherheitskr&#228;ften brutal niedergeschlagen wurden.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">Tibet Initiative Deutschland e.V.</a></p></blockquote>

<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Ftibetnews.ultima-ola.com%2F2010%2F03%2F07%2Fbenefizkonzert-fuer-tibet-am-10-maerz-in-muenchen%2F&amp;linkname=Benefizkonzert%20f%26%23252%3Br%20Tibet%20am%2010.%20M%26%23228%3Brz%20in%20M%26%23252%3Bnchen"><img src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Erster Hinweis auf Panchen Lama seit 15 Jahren</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2010/03/07/erster-hinweis-auf-panchen-lama-seit-15-jahren/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>

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		<description><![CDATA[15 Jahre nach seiner Ernennung zum zweith&#246;chsten geistlichen Oberhaupt der Tibeter wurden Informationen &#252;ber den jungen Panchen Lama bekannt. Der Junge, der 1995 vom Dalai Lama zur Reinkarnation des Panchen erkl&#228;rt wurde, f&#252;hre ein normales Leben in einem abgelegenen Teil Tibets, sagte der von China ernannte Gouverneur der Himalaya-Region, Padma Choling, am Sonntag in Peking.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2122" title="panchen lama" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/2010/03/panchen.png" alt="panchen lama" width="150" height="166" />15 Jahre nach seiner Ernennung zum zweith&#246;chsten geistlichen Oberhaupt der Tibeter wurden Informationen &#252;ber den jungen Panchen Lama bekannt.</p>
<p>Der Junge, der 1995 vom Dalai Lama zur Reinkarnation des Panchen erkl&#228;rt wurde, f&#252;hre ein normales Leben in einem abgelegenen Teil Tibets, sagte der von China ernannte Gouverneur der Himalaya-Region, Padma Choling, am Sonntag in Peking.</p>
<p>Der inzwischen 20-j&#228;hrige Gendun Choekyi Nyima und seine Familie wollten nicht gest&#246;rt werden, sagte der Gouverneur am Rande der Sitzung des nationalen Volkskongresses. Die Geschwister des Panchen Lama w&#252;rden studieren oder gew&#246;hnlichen Berufen nachgehen.</p>
<blockquote><p>Weiterlesen bei der <a href="http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Erster-Hinweis-auf-Panchen-Lama-seit-15-Jahren/story/20636348" target="_blank">&#8220;Basler Zeitung&#8221;</a> vom 07. M&#228;rz 2010</p></blockquote>

<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Ftibetnews.ultima-ola.com%2F2010%2F03%2F07%2Ferster-hinweis-auf-panchen-lama-seit-15-jahren%2F&amp;linkname=Erster%20Hinweis%20auf%20Panchen%20Lama%20seit%2015%20Jahren"><img src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hunderte von Tibetern bei der Hartdurchgreifkampagne in Lhasa festgenommen</title>
		<link>http://tibetnews.ultima-ola.com/2010/03/06/hunderte-von-tibetern-bei-der-hartdurchgreifkampagne-in-lhasa-festgenommen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 14:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die „Schlag-hart-zu“-Kampagne in der Autonomen Region Tibet am 2. M&#228;rz wieder aufgenommen wurde, nahmen die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte alleine in der Stadt Lhasa nahezu 500 Tibeter fest, wie in einem staatlichen Internet-Portal zu lesen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit die „Schlag-hart-zu“-Kampagne in der Autonomen Region Tibet am 2. M&#228;rz wieder aufgenommen wurde, nahmen die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte alleine in der Stadt Lhasa nahezu 500 Tibeter fest, wie in einem staatlichen Internet-Portal zu lesen ist.</p>
<div id="attachment_2114" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-2114" title="„Schlag-hart-zu“-Kampagne (via tchrd)" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/2010/03/strik-hard-campaign.jpg" alt="„Schlag-hart-zu“-Kampagne (via tchrd)" width="300" height="207" /><p class="wp-caption-text">„Schlag-hart-zu“-Kampagne (via tchrd)</p></div>
<p>Dem offiziellen Bericht vom 4. M&#228;rz 2010 zufolge, der auf der staatlichen Internetseite <a href="http://www.chinatibet.com/" target="_blank">www.chinatibet.com</a> erschien, durchsuchten die Einheiten des Public Security Bureau (chin. Lasa Gong An Ju Xing Jing Ihi Dui) der Stadt Lhasa insgesamt 4.115 Mietwohnungen; sie kontrollierten gr&#252;ndlich 60 unruhegef&#228;hrdete Punkte der Stadt, an denen sich das Verbrechen konzentriert, die mobile Bev&#246;lkerung versammelt, sowie solche, wo komplexe gesellschaftliche Verh&#228;ltnisse und Ungleichheit herrschen; sie &#252;berpr&#252;ften insgesamt 7.347 Personen von ausw&#228;rts, f&#252;hrten Razzien in &#252;ber 70 G&#228;steh&#228;usern, Internet-Cafes, Unterhaltungszentren und Bars durch und nahmen insgesamt 435 Personen fest. Unter diesen befanden sich sieben, die des Diebstahls und Einbruchs verd&#228;chtigt werden, drei der Entwendung von Motorr&#228;dern, eine wurde des Betrugs verd&#228;chtigt, drei weitere wegen Verdacht auf Mitt&#228;terschaft bei Einbr&#252;chen verhaftet. F&#252;r die &#252;berwiegende Zahl, die willk&#252;rlich verhaftet wurde,werden keine Gr&#252;nde genannt.</p>
<p>Auf derselben Webseite erschien am 5. M&#228;rz ein Artikel &#252;ber die „Schlag-hart-zu“ Kampagne, in dem steht, da&#223; das Public Security Bureau der Stadt Lhasa 1.134 Polizisten und &#252;ber 300 Sicherheitskr&#228;fte mobilisiert habe, die insgesamt 2.787 Mietwohnungen, 21 gefahrentr&#228;chtige Punkte der Stadt, 71 Karaoke Bars, G&#228;steh&#228;user, Internet Cafes, und Bars durchsucht h&#228;tten. Dabei seien 12 Messer und sechs verbotene B&#252;cher konfisziert und 49 Verd&#228;chtige mit den „Drei Neins“ (chin. San Wu) festgenommen worden. Das hei&#223;t, da&#223; sie ohne Personalausweis, Haushaltsregistrierungskarte (chin. Hukou) und tempor&#228;re Aufenthaltsgenehmigung (chin. Zian Zhu Zheng) angetroffen wurden. Auch eine Nonne sei festgenommen worden.</p>
<p>Unseren Quellen zufolge wurde in den letzten paar Tagen die Bewegungsfreiheit der M&#246;nche der drei Hauptkl&#246;ster in und um Lhasa, Drepung, Gaden und Sera, auf unbestimmte Zeit drastisch eingeschr&#228;nkt. Nur diejenigen, die f&#252;r die Nahrungsmittelbeschaffung zust&#228;ndig sind, h&#228;tten von den Beh&#246;rden Sondergenehmigungen erhalten, um ihre t&#228;glichen Eink&#228;ufe zu t&#228;tigen.</p>
<p>Um unverz&#252;glich bei dem geringsten Anzeichen von Dissens vor diesem heiklen Jahrestag zuschlagen zu k&#246;nnen, stellten die Nachbarschaftskomitees im Stadtgebiet von Lhasa seit dem 1. M&#228;rz in jedem Unterbezirk neue Brigaden von Sicherheitspersonal auf. Diese neuen Einheiten arbeiten zusammen mit den f&#252;r den jeweiligen Stadtteil zust&#228;ndigen Beamten des Public Security Bureau. Der Hauptzweck dieser Brigaden sei die Wahrung der &#246;ffentlichen Ordnung, die gr&#252;ndliche &#220;berwachung und Aufsp&#252;rung von Verd&#228;chtigen und die Festnahme von Personen mit den „drei Neins“ (ohne Kennkarte, Hukou und tempor&#228;re Aufenthaltsgenehmigung), sowie die unverz&#252;gliche Meldung solcher F&#228;lle an die &#246;rtlichen Polizeistationen.</p>
<p>Das TCHRD glaubt, da&#223; diese neuen Ma&#223;nahmen der Beh&#246;rden sich in erster Linie gegen Tibeter von au&#223;erhalb der TAR richten, die als Pilger oder zu Gesch&#228;ftszwecken in die heilige Stadt kamen. An den Protesten vom Fr&#252;hjahr 2008 waren n&#228;mlich sehr viele Tibeter von au&#223;erhalb beteiligt.</p>
<p>Das TCHRD wendet sich entschieden gegen diese Ma&#223;nahmen und ruft die Regierung der VR China dazu auf, ihre infame Kampagne sofort zu beenden, bei der unter dem Deckmantel der Verbrechensbek&#228;mpfung und Wahrung der Stabilit&#228;t die grundlegenden Menschenrechte des tibetischen Volkes durch willk&#252;rliche Festnahmen, Verh&#246;re und Einschr&#228;nkung der Bewegungsfreiheit der Menschen verletzt werden. Das TCHRD ist der Ansicht, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden mit dieser Kampagne einen doppelten Zweck verfolgen, n&#228;mlich den offiziell genannten des Kampfes gegen Verbrechen und f&#252;r die Wahrung der Stabilit&#228;t und gleichzeitig auch den, alles politische Abweichlertum vor dem heiklen Jahrestag zum Schweigen zu bringen, die Bev&#246;lkerung einzusch&#252;chtern und jede differierende politische Meinung zu ersticken.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), <a href="http://www.tchrd.org/">www.tchrd.org</a>, 5. M&#228;rz 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>

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		</item>
		<item>
		<title>China startet neue Hartdurchgreifkampagne vor brisantem Jahrestag am 10. M&#228;rz</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 07:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Entsetzen stellt das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie fest, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden im Hinblick auf den am 10. M&#228;rz bevorstehenden Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes erneut ihre „Schlag-hart-zu“ Kampagne durchf&#252;hren. Es bef&#252;rchtet weitere Festnahmen von Tibetern in deren Zuge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2111" style="margin: 5px;" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/2010/03/meditate2.jpg" alt="" width="350" height="278" />Mit Entsetzen stellt das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie fest, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden im Hinblick auf den am 10. M&#228;rz bevorstehenden Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes erneut ihre „Schlag-hart-zu“ Kampagne durchf&#252;hren. Es bef&#252;rchtet weitere Festnahmen von Tibetern in deren Zuge.</p>
<p>In der offiziellen Zeitung Lhasa Evening News (chin. Lasa Wen Bao) ist zu lesen: „Auf Anweisung der Stadtverwaltung von Lhasa, des Public Security Bureau (PSB) der Autonomen Region Tibet (TAR), des Parteikomitees der TAR und des Parteikomitees der Stadt Lhasa hat das B&#252;ro f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) der Stadt Lhasa heute um 9.00 Uhr (Pekinger Standardzeit) die Kampagne in der Hauptstadt Lhasa gestartet. Sie wurde auch in allen sieben Pr&#228;fekturen der TAR in Gang gesetzt, um gem&#228;&#223; dem Gesetz gegen alle Arten von krimineller Aktivit&#228;t entschieden vorzugehen und nachdr&#252;cklich f&#252;r &#246;ffentliche Ordnung und Stabilit&#228;t zu sorgen“. Die Dauer der Kampagne wird nicht spezifiziert, sie k&#246;nnte sich &#252;ber Monate erstrecken.</p>
<p>In und um Lhasa wurden zus&#228;tzliche Sicherheitskr&#228;fte in voller Kampfausr&#252;stung stationiert, ebenso an allen Zufahrtswegen zu der Stadt.Der Verkehr in die Stadt und aus ihr hinaus wird streng kontrolliert, wobei jeder, der sie betritt oder verl&#228;&#223;t, seine Ausweispapiere vorlegen mu&#223;. Neue Sicherheitsbarrikaden wurden errichtet, um Verd&#228;chtige sofort dingfest zu machen. Versch&#228;rfte Sicherheitsvorkehrungen gelten rund um die Uhr. Sicherheitskr&#228;fte in Kampfuniform patrouillieren an heiklen Stellen der Stadt und den Pl&#228;tzen, wo sich Tibeter zu versammeln pflegen. Auch in den G&#228;steh&#228;usern gab es Razzien. &#220;ber die Auswirkungen der Kampagne in anderen Pr&#228;fekturen der TAR gibt es keine Informationen.</p>
<p>Dem offiziellen Bericht zufolge nahmen die PSB-Beamten der Stadt Lhasa in der vergangenen Nacht 70 Personen in Mietsh&#228;usern an der Stra&#223;e nach Sera fest, die keine Personalausweise vorweisen konnten. In den sieben zum Bezirk Lhasa z&#228;hlenden Kreisen ist die „Schlag-hart-zu“ Kampagne ebenfalls in kriegs&#228;hnlichem Stil mit Razzien und Durchsuchungsaktionen im Gange.</p>
<p>Die neue „Schlag-hart-zu“ Kampagne folgt auf Jahre ohnehin schon strengster Sicherheitsma&#223;nahmen und einer &#228;u&#223;erst repressiven Politik in Tibet. Anders als die bisherigen Kampagnen dieser Art, die sich haupts&#228;chlich auf die Stadt Lhasa konzentrierten, wurde sie diesmal in der gesamten Autonomen Region Tibet einheitlich initiiert. Diese neue Entwicklung signalisiert eine Verh&#228;rtung der politischen Linie in Tibet. Mit einem Pr&#228;ventivschlag suchen die Beh&#246;rden potentielle Protestaktionen in den kommenden Tagen im Keim zu ersticken.</p>
<p>Hartdurchgreif-Kampagnen werden in diversen Teilen der VR China regelm&#228;&#223;ig vor wichtigen Ereignissen durchgef&#252;hrt, etwa den gesetzlichen Feiertagen, den Jahrestagen, sowie vor den j&#228;hrlichen Partei- und Regierungskonferenzen, wobei die „S&#228;uberung der sozialen Umfelds“ als Grund genannt wird.</p>
<p>Die gestern gestartete „Schlag-hart-zu“ Kampagne k&#246;nnte der Auftakt sein zu willk&#252;rlichen Festnahmen vor dem 10. M&#228;rz, dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstands, vor dem heutigen Zusammentreten der „Politischen Konsultativ-Konferenz des chinesischen Volkes“ (CPPCC), und vor der j&#228;hrlichen Plenarsitzung des Nationalem Volkskongresses (NPC), die am Freitag beginnt.</p>
<p>Obwohl als Hauptzweck der neuen Hartdurchgreifkampagne die Bek&#228;mpfung der Kriminalit&#228;t und die Wahrung der &#246;ffentlichen Ordnung und Stabilit&#228;t genannt werden, ist nach Ansicht des TCRHD das Hauptmotiv der Beh&#246;rden hinter dieser infamen Kampagne ein anderes: Sie haben es auf diejenigen Tibeter abgesehen, die sie des politischen Aktivismus verd&#228;chtigen, auf ehemalige politische H&#228;ftlinge sowie auf Tibeter, die sich vor&#252;bergehend in Lhasa aufhalten, aber dort nicht registriert sind, und nat&#252;rlich auf M&#246;nche und Nonnen. Im Zuge dieser Kampagne verletzen die chinesischen Vollzugsorgane die grundlegenden Menschenrechte des tibetischen Volkes durch willk&#252;rliche Festnahmen, langwierige Verh&#246;re und Folter, durch K&#252;ndigung von Arbeitspl&#228;tzen und Verweisung von den religi&#246;sen Institutionen. Das TCHRD verurteilt die Neuauflage der „Schlag-Hart-zu“ Kampagne auf das sch&#228;rfste und stellt ihre Beweggr&#252;nde in Frage.</p>
<p>Bei der ohnehin schon au&#223;ergew&#246;hnlich hohen Pr&#228;senz an Sicherheitskr&#228;ften in ganz Tibet f&#252;rchtet das TCHRD, da&#223; sich mit dieser neuen Hartdurchgreifkampagne die widerrechtliche Festnahme von Tibetern in den kommenden Wochen und Monaten vielerorts noch mehren wird. Durch dieses rigorose Vorgehen wollen die Beh&#246;rden allen politischen Dissens, der sich ihrer Bef&#252;rchtung nach vor dem 10. M&#228;rz aufbauen k&#246;nnte, ein f&#252;r allemal zum Schweigen bringen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 3. M&#228;rz 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>

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		<title>Nepalesische Polizei nimmt weitere 17 tibetische Fl&#252;chtlinge fest</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 06:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienberichten zufolge ergriff die nepalesische Polizei am Freitag 17 Tibeter - sieben M&#228;nner und zehn Frauen - in Lamabagar im Distrikt Dolakha, die aus dem von China besetzten Tibet fliehen wollten. Drei Tage lang werden sie wegen der gesetzlichen Feiertage in der Polizeistation von Dolakha festgehalten.]]></description>
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<div id="attachment_2100" class="wp-caption alignleft" style="width: 308px"><img class="size-full wp-image-2100" title="(Photo: Reuters/file)" src="http://tibetnews.ultima-ola.com/wp-content/uploads/2010/03/phayul-01-03-2010.jpg" alt="Aufnahme vom 17. M&#228;rz 2008 in Katmandu (Photo: Reuters/file)" width="298" height="400" /><p class="wp-caption-text">Aufnahme vom 17. M&#228;rz 2008 in Katmandu (Photo: Reuters/file)</p></div>
<p>Medienberichten zufolge ergriff die nepalesische Polizei am Freitag 17 Tibeter &#8211; sieben M&#228;nner und zehn Frauen &#8211; in Lamabagar im Distrikt Dolakha, die aus dem von China besetzten Tibet fliehen wollten. Drei Tage lang werden sie wegen der gesetzlichen Feiertage in der Polizeistation von Dolakha festgehalten.</p>
<p>„Wir werden sie, nachdem wir sie vernommen haben, am Montag der Immigrationsbeh&#246;rde in Kathmandu &#252;berstellen“, sagte der Polizeichef des Distrikts Dolakha. Die Festgenommenen seien auf dem Weg nach Indien gewesen, um ihr religi&#246;ses Oberhaupt, den Dalai Lama, zu sehen.</p>
<p>Nepal hat in letzter Zeit die Sicherheitsma&#223;nahmen versch&#228;rft, um die friedlichen Demonstrationen von tibetischen Aktivisten zu verhindern, und die Grenze zu Tibet strenger kontrolliert, damit die Tibeter an der Flucht gehindert werden. Bereits letzte Woche nahm die Polizei in Dolakha vier Fl&#252;chtlinge fest.</p>
<p>Vor einigen Tagen verzichteten nepalesische Regierungsvertreter auf den Druck Chinas an der Teilnahme an der Jahrhundertfeier zu Ehren eines verehrten tibetischen Lamas in Kathmandu. Der Pr&#228;sident Nepals Ram Baran Yadav, die Au&#223;enministerin Sujata Koirala, zugleich die Vize-Premierministerin, und der Kulturminister Minendra Rijal erhielten eine Einladung zu den Feierlichkeiten<br />
in einem tibetischen Kloster in Kathmandu, doch auf das Gehei&#223; Chinas hin distanzierten die Politiker sich von dem Vorhaben.</p>
<p>Das tibetische Kloster Shechen feiert die hundertste Wiederkehr des Geburtstags des 1910 in Tibet geborenen Dilgo Khyentse, eines der bekanntesten Lehrmeister des tibetischen Buddhismus und Oberhaupt der Nyingma Richtung, einer der &#228;ltesten Schulen des tibetischen Buddhismus. Die chinesische Botschaft in Kathmandu habe dem nepalesischen Au&#223;enministerium ihr Mi&#223;fallen &#252;ber die Einladung &#252;bermittelt und hinzugef&#252;gt, eine Folgeleistung w&#252;rde als eine grobe Verletzung der Verpflichtungen, die Nepal China gegen&#252;ber eingegangen ist, betrachtet.</p>
<p>Diese Woche stationierte Nepal zus&#228;tzliche Einheiten der Bewaffneten Polizeitruppe in Mustang, um den Tibetern die Flucht zu vereiteln. Letztes Jahr gab die Regierung ihre Entscheidung bekannt, die Grenze zu Tibet durch die Abstellung von Bewaffneter Polizei in Mustang wenig durchl&#228;ssig zu machen. Kritiker werfen der Regierung vor, sie habe diese Ma&#223;nahme unter dem<br />
Druck Chinas ergriffen.</p>
<p>Der nepalesische Premierminister Madhav Kumar Nepal empfing am Donnerstag den zu Besuch weilenden chinesischen Funktion&#228;r Liu Jieyi, den Vize-Minister des Internationalen Ressorts des Zentralkomitees der KP, in seiner Residenz in Kathmandu.</p>
<p>In den vergangenen Jahren sandte China hochrangige Delegationen in hektischer Aufeinanderfolge nach Nepal, um die nepalesischen Beh&#246;rden, besonders vor brisanten Jahrestagen, zu mahnen, etwaige „Tibet-Aktivit&#228;ten“ unverz&#252;glich zu unterbinden. Die j&#252;ngste Entwicklung in Nepal k&#246;nnte im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Tag des tibetischen Volksaufstands am 10. M&#228;rz gesehen werden.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 27. Februar 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>

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		<title>Panchen Lama nach Peking berufen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>

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<p>Die chinesische Regierung hat den von ihr eingesetzten Panchen Lama, den zweitm&#228;chtigsten tibetischen Geistlichen, mit einem politischen Amt in Peking betraut. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag.</p>
<p>China m&#246;chte den zweitm&#228;chtigsten Tibeten, Panchen Lama, mit einem politischen Amt ausstatten. Demnach berief die Regierung den 20-j&#228;hrigen Gyaincain Norbu in ein Beratungsgremium f&#252;r den Nationalen Volkskongress, der am Freitag zu seiner j&#228;hrlichen Sitzung zusammenkommt. Vergangenen Monat war der Panchen Lama bereits zum Vizepr&#228;sidenten der chinesischen Buddhisten-Vereinigung gew&#228;hlt worden.</p>
<blockquote><p>Weiterlesen bei der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/lama_peking_china_tibet_1.5113624.html" target="_blank">Neuen Z&#252;rcher Zeitung vom 1. M&#228;rz 2010</a></p></blockquote>

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