Olympische "Spiele" 2008

Die Konsequenzen des Fackellaufes über das tibetische Hochplateau

Mittwoch, 30.04.2008, 07:17 Uhr

Nach Berichten der internationalen Medien hat die chinesische Regierung kurz nach dem Beschluß, das Olympische Feuer auf die Spitze des Mount Everest zu tragen, Vertreter internationaler Medien zur Besichtigung dorthin gebracht und da traf auch schon die zweite Olympische Fackel am Mount Everest Base Camp ein.
Die Behörden in Tibet haben der Bevölkerung entlang der Route [...]



Groteske Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Fackellaufs durch Tibet

Mittwoch, 30.04.2008, 07:15 Uhr

Laut einer zuverlässigen Quelle wurden zum Schutz der Olympischen Fackel zusätzliche Armeeeinheiten in der Stärke von 3000 Mann in den Kreis Dingri verlegt. Eine Einheit von etwa hundert chinesischen Soldaten wurde nach Solukhumbu in die Bergregion im tibetisch-nepalesischen Grenzgebiet entsendet. All dies sind Vorbereitungen entlang der Route, auf der die Olympische Fackel im Mai durch [...]



Consequences Befalling the Passing of the Olympic Torch through the Tibetan Plateau

Montag, 28.04.2008, 21:21 Uhr

According to international media, shortly after Chinese government decided to carry the Olympic torch on the top of Mount Everest, they took group of international media to the site and incidentally, the second Olympic flame arrives in Tibet.
Authorities have placed immense restriction in areas of Tibet where the torch route lies. Following a heavy deployment [...]



Unreported World: Chinas Olympic Lie

Freitag, 25.04.2008, 23:01 Uhr

Reporter Aidan Hartley and producer Andrew Carter investigate alleged human rights abuses in China, including footage of the black jails the government denies exist. They discover the plight of those fighting against eviction from their homes to make way for Olympic infrastructure, with a policy of radical urban development leading to 1.5million people being forcibly relocated…



Die Mönche von Labrang machen vor ausländischen Journalisten ihrer Verzweiflung Luft

Freitag, 25.04.2008, 20:50 Uhr

Wie aus zuverlässigen Quellen verlautet, protestierten während des Besuches einer ausländischen Journalistengruppe am 9. April 2008 die Mönche des Klosters Labrang und brachten dabei ihre Sorgen um ihre mangelnde Religionsfreiheit und den Ärger über die Anschuldigungen der chinesischen Behörden, sie besäßen Waffen, sowie ihre Sichtweise über die Ausrichtung der olympischen Spiele durch China zum Ausdruck.

Die Mönche waren am 9. April 2008 in den Innenhof des Klosters gestürmt, wo sich eine Gruppe von etwa 20 chinesischen und ausländischen Medienvertretern, die sich auf einer staatlich organisierten Besichtigungstour befanden, versammelt hatte…



Chinesische Gegendemonstrationen

Sonntag, 20.04.2008, 20:41 Uhr

Chinesische Bürger gehen auf die Straßen, um ebenfalls ihr Demonstrationsrecht zu nutzen. Wie mehrere Nachrichtenagenturen meldeten, fanden in einigen chinesischen Städten Demonstrationen gegen eine Unabhängigkeit Tibets statt. Zugleich wurde als Reaktion auf den Vorschlag, den Fackellauf abzubrechen, zu einem Boykott französischer Produkte aufgerufen.
Selbst im Ausland wurde pro-chinesisch demonstriert. In Berlin etwa gingen 2800 Menschen auf [...]



Olympischer Fackellauf hinterlässt CO2-Spuren

Freitag, 18.04.2008, 18:18 Uhr

Der chinesische Mammut-Fackellauf vor den olympischen Spielen ist nicht nur Menschenrechtlern ein Dorn im Auge, auch Umweltschützer haben laut einer AFP-Meldung ihre Bedenken. Denn die CO2-Bilanz der 137.000 Kilometer langen Reise des olympischen Feuers durch 135 Städte auf fünf Kontinenten sei verheerend.
Nach Berechnungen des französischen Ingenieurs Olivier Carles, Co-Direktor der auf Kohlendioxid-Bilanzen spezialisierten Gesellschaft Objectif [...]



„Sicherer“ Fackellauf unter Einsatz von 15.000 Sicherheitskräften

Donnerstag, 17.04.2008, 18:00 Uhr

via www.phayul.comEinen Blick auf die Fackel in Neu Delhi zu erhaschen, dürfte kaum möglich gewesen sein. Denn die indische Regierung bot ein Kontingent von 15.000 Sicherheitskräften auf und strichen die 32 Kilometer lange Strecke des Fackellaufs großzügig auf 2,3 Kilometer zusammen. Sehr zum Vorteil einer Gegenveranstaltung der Exil-Tibeter, die ihren eigenen Fackellauf veranstalteten. (s. rechts)




Kurz vor Olympia: Chinas Menschenrechtsbilanz ist beschämend

Dienstag, 15.04.2008, 07:49 Uhr

Vier Monate vor Beginn der Olympischen Spiele ist die Menschenrechtsbilanz Chinas beschämend, wie ein heute veröffentlichter Bericht von amnesty international (ai) belegt. “Die chinesische Führung hat ihr Versprechen nicht gehalten: Die Lage hat sich eher verschlechtert als verbessert”, sagte ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler. „Zur Zeit werden verstärkt Menschenrechtsaktivisten in und um Peking mundtot gemacht, in Tibet [...]



The Empire strikes back

Dienstag, 15.04.2008, 07:29 Uhr

Bricht nun ein Cyber-Krieg aufgrund der europäischen Proteste gegen Chinas Verhalten bei den Aufständen in Tibet aus? Oder was soll man davon halten, daß mehr als 7600 chinesische Internetseiten eine Anleitung herausgeben haben, wie man auf der Homepage der ARD-Tagesschau bei der Umfrage „Soll der Fackellauf abgebrochen werden oder nicht?“ seine Stimme abgibt. So detailliert, [...]



Der Tibetkonflikt und die friedenspolitische Bedeutung der Olympischen Spiele

Montag, 14.04.2008, 19:39 Uhr

Prof. Dr. Helmut Digel: “Die derzeit in der Öffentlichkeit über die Olympischen Spiele geführte Diskussion wird von gefährlichen Vorurteilen, Missverständnissen und Unwissen geprägt.”
Der Sportsoziologe Prof. Dr. Helmut Digel, äußert sich im Folgenden zum Konflikt in Tibet und der Rolle des Sports:
Politiker haben in diesen Tagen einen eigenartigen politischen Wettkampf ausgerufen. Moralische Heuchelei und unverschämter Opportunismus [...]



Wer vertritt die Tibeter?

Sonntag, 13.04.2008, 16:30 Uhr

Geschichte und Gegenwart der Konfrontation mit China.
Eine Analyse VON MATHIEU VERNEREY

Die Niederschlagung der Demonstrationen in Tibet im März hat in aller Welt zu heftigen Protesten geführt. Zwei Wochen lang gingen tausende Tibeter zunächst in Lhasa, später auch in anderen Städten auf die Straße. Unter tibetischen Fahnen forderten sie lautstark die Unabhängigkeit ihres Landes. Sechzig Jahre chinesischer Herrschaft sind offensichtlich genug… weiterlesen bei “taz.de



China: Personenschützer „Made in Germany“

Sonntag, 13.04.2008, 16:24 Uhr

Wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagzseitung“ meldete, hat das Bundeskriminalamt (BKA) in den letzten beiden Jahren in China Personenschützer ausgebildet. Eine Reihe ranghoher BKA-Beamte sind dem Bericht nach mehrmals nach China gereist – auch China schickte mehrere Delegationen nach Deutschland. Es habe demnach eine „institutionalisierte Zusammenarbeit des BKA mit chinesischen Regierungsbehörden“ gegeben. Unter anderem diente die [...]



China gegen „unbegründete“ Kritik

Sonntag, 13.04.2008, 12:34 Uhr

Eine Belastung der europäisch-chinesischen Beziehungen sieht die chinesische Regierung wegen der „unbegründeten“ Kritik des EU-Parlaments am Umgang der Sicherheitskräfte mit dem Widerstand in Tibet. Zuvor hatte die EU klargemacht, man hielte sich einen Boykott der Eröffnungsfeiern in Peking als Option offen, sollte China weiterhin den offenen Dialog mit dem 14. Dalai Lama verweigern.



Tibetische Mönche sollen Bombenanschlag verübt haben

Sonntag, 13.04.2008, 12:06 Uhr

Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters hat die chinesische Polizei neun Mönche in Tibet verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, am 23. März ein Bombenattentat auf ein Regierungsgebäude verübt zu haben. Wie die chinesische staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte, hätten die buddhistischen Mönche die Tat bereits gestanden…



Chinesische Fackelbewacher in Trainingsanzügen verantwortlich für die Todesschüsse in Tibet

Samstag, 12.04.2008, 09:59 Uhr

Reuters zitierte Berichte aus staatlichen chinesischen Medien über die Identität der Beschützer des olympischen Feuers, die beim Fackellauf durch Paris und London in blauen Trainingszügen zu sehen waren.

Den staatlichen chinesischen Medien zufolge sind die Männer in den blauen Trainingsanzügen bei BOCOG (dem “Beijing Olympic Organizing Committee”) beschäftigt und wurden im letzten August aus Mitgliedern der Bewaffneten Volkspolizei handverlesen, um die “Einheit zum Schutz des olympischen Feuers” zu bilden. Diese Einheit ist für den Schutz der olympischen Fackel während des Staffellaufes zuständig…