Olympische "Spiele" 2008
Donnerstag, 17.07.2008, 07:26 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Organisation Human Rights Watch einen „Leitfaden für Journalisten“ veröffentlicht, der es Medienberichterstattern erleichtern soll, in China ihrer Arbeit so ungehindert wie möglich nachgehen zu können - ohne sich den Repressalien der Chinesischen Regierung auf Kosten der Wahrheit beugen zu müssen.
Das Handbuch informiert über bestehende Hürden für die Berichterstattung in und aus China. Ausführlich gibt der Leitfaden zudem Informationen über Risiken, mit denen Assistenten und chinesische Informanten zu rechnen haben.
Der „Leitfaden für Journalisten“ ist in deutscher Sprache frei verfügbar und kann als PDF-Dokument auf der Homepage von Human Rights Watch heruntergeladen werden.
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Samstag, 07.06.2008, 11:07 Uhr
pische Komitee (IOC), das vom 4. bis 6. Juni in Athen getagt hat, hält weiterhin an dem geplanten Lauf der Olympischen Fackel durch Tibet fest. Ungeachtet der Proteste von Tibet-Aktivisten haben sich die Mitglieder des Komitees auch nicht zur Einschränkung der Pressefreiheit geäußert, die den Zusagen des Gastgeberlands China zuwiderläuft. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) kritisiert die ignorante Haltung des IOC aufs Schärfste…
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Dienstag, 13.05.2008, 07:51 Uhr
Reporter ohne Grenzen (ROG) hat am 8. Mai auf der adidas-Jahreshauptversammlung in Fürth die Unternehmensführung aufgefordert, sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit in China einzusetzen. Zuvor hatte ROG Vorstände und Anteilseigner auf die gravierenden Einschränkungen von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten in China und Tibet aufmerksam gemacht. Der Sportartikelhersteller ist einer der Hauptsponsoren der Olympischen Spiele, die in [...]
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Freitag, 02.05.2008, 13:27 Uhr
Während des Fackellaufs in Hongkong kam es zu „Rangeleien“ zwischen Nationalisten und Pro-Tibet-Demonstranten. Die ohnehin recht kleine Gruppe der Aktivisten suchte zum Teil Zuflucht bei der Polizei, nachdem sie bespuckt, tätlich angegriffen und als „Verräter“ beschimpft wurde. Auch die Polizei soll von den China-Anhängern bedrängt worden sein, als sie eine Menschenrechtsaktivistin in Schutz nahm.
Insgesamt waren [...]
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Mittwoch, 30.04.2008, 07:17 Uhr
Nach Berichten der internationalen Medien hat die chinesische Regierung kurz nach dem Beschluß, das Olympische Feuer auf die Spitze des Mount Everest zu tragen, Vertreter internationaler Medien zur Besichtigung dorthin gebracht und da traf auch schon die zweite Olympische Fackel am Mount Everest Base Camp ein.
Die Behörden in Tibet haben der Bevölkerung entlang der Route [...]
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Mittwoch, 30.04.2008, 07:15 Uhr
Laut einer zuverlässigen Quelle wurden zum Schutz der Olympischen Fackel zusätzliche Armeeeinheiten in der Stärke von 3000 Mann in den Kreis Dingri verlegt. Eine Einheit von etwa hundert chinesischen Soldaten wurde nach Solukhumbu in die Bergregion im tibetisch-nepalesischen Grenzgebiet entsendet. All dies sind Vorbereitungen entlang der Route, auf der die Olympische Fackel im Mai durch [...]
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Montag, 28.04.2008, 21:21 Uhr
According to international media, shortly after Chinese government decided to carry the Olympic torch on the top of Mount Everest, they took group of international media to the site and incidentally, the second Olympic flame arrives in Tibet.
Authorities have placed immense restriction in areas of Tibet where the torch route lies. Following a heavy deployment [...]
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Freitag, 25.04.2008, 23:01 Uhr
Reporter Aidan Hartley and producer Andrew Carter investigate alleged human rights abuses in China, including footage of the black jails the government denies exist. They discover the plight of those fighting against eviction from their homes to make way for Olympic infrastructure, with a policy of radical urban development leading to 1.5million people being forcibly relocated…
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Freitag, 25.04.2008, 20:50 Uhr
Wie aus zuverlässigen Quellen verlautet, protestierten während des Besuches einer ausländischen Journalistengruppe am 9. April 2008 die Mönche des Klosters Labrang und brachten dabei ihre Sorgen um ihre mangelnde Religionsfreiheit und den Ärger über die Anschuldigungen der chinesischen Behörden, sie besäßen Waffen, sowie ihre Sichtweise über die Ausrichtung der olympischen Spiele durch China zum Ausdruck.
Die Mönche waren am 9. April 2008 in den Innenhof des Klosters gestürmt, wo sich eine Gruppe von etwa 20 chinesischen und ausländischen Medienvertretern, die sich auf einer staatlich organisierten Besichtigungstour befanden, versammelt hatte…
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Sonntag, 20.04.2008, 20:41 Uhr
Chinesische Bürger gehen auf die Straßen, um ebenfalls ihr Demonstrationsrecht zu nutzen. Wie mehrere Nachrichtenagenturen meldeten, fanden in einigen chinesischen Städten Demonstrationen gegen eine Unabhängigkeit Tibets statt. Zugleich wurde als Reaktion auf den Vorschlag, den Fackellauf abzubrechen, zu einem Boykott französischer Produkte aufgerufen.
Selbst im Ausland wurde pro-chinesisch demonstriert. In Berlin etwa gingen 2800 Menschen auf [...]
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Freitag, 18.04.2008, 18:18 Uhr
Der chinesische Mammut-Fackellauf vor den olympischen Spielen ist nicht nur Menschenrechtlern ein Dorn im Auge, auch Umweltschützer haben laut einer AFP-Meldung ihre Bedenken. Denn die CO2-Bilanz der 137.000 Kilometer langen Reise des olympischen Feuers durch 135 Städte auf fünf Kontinenten sei verheerend.
Nach Berechnungen des französischen Ingenieurs Olivier Carles, Co-Direktor der auf Kohlendioxid-Bilanzen spezialisierten Gesellschaft Objectif [...]
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Donnerstag, 17.04.2008, 18:00 Uhr
Einen Blick auf die Fackel in Neu Delhi zu erhaschen, dürfte kaum möglich gewesen sein. Denn die indische Regierung bot ein Kontingent von 15.000 Sicherheitskräften auf und strichen die 32 Kilometer lange Strecke des Fackellaufs großzügig auf 2,3 Kilometer zusammen. Sehr zum Vorteil einer Gegenveranstaltung der Exil-Tibeter, die ihren eigenen Fackellauf veranstalteten. (s. rechts)
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Dienstag, 15.04.2008, 07:49 Uhr
Vier Monate vor Beginn der Olympischen Spiele ist die Menschenrechtsbilanz Chinas beschämend, wie ein heute veröffentlichter Bericht von amnesty international (ai) belegt. “Die chinesische Führung hat ihr Versprechen nicht gehalten: Die Lage hat sich eher verschlechtert als verbessert”, sagte ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler. „Zur Zeit werden verstärkt Menschenrechtsaktivisten in und um Peking mundtot gemacht, in Tibet [...]
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Dienstag, 15.04.2008, 07:29 Uhr
Bricht nun ein Cyber-Krieg aufgrund der europäischen Proteste gegen Chinas Verhalten bei den Aufständen in Tibet aus? Oder was soll man davon halten, daß mehr als 7600 chinesische Internetseiten eine Anleitung herausgeben haben, wie man auf der Homepage der ARD-Tagesschau bei der Umfrage „Soll der Fackellauf abgebrochen werden oder nicht?“ seine Stimme abgibt. So detailliert, [...]
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Montag, 14.04.2008, 19:39 Uhr
Prof. Dr. Helmut Digel: “Die derzeit in der Öffentlichkeit über die Olympischen Spiele geführte Diskussion wird von gefährlichen Vorurteilen, Missverständnissen und Unwissen geprägt.”
Der Sportsoziologe Prof. Dr. Helmut Digel, äußert sich im Folgenden zum Konflikt in Tibet und der Rolle des Sports:
Politiker haben in diesen Tagen einen eigenartigen politischen Wettkampf ausgerufen. Moralische Heuchelei und unverschämter Opportunismus [...]
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Sonntag, 13.04.2008, 16:30 Uhr
Geschichte und Gegenwart der Konfrontation mit China.
Eine Analyse VON MATHIEU VERNEREY
Die Niederschlagung der Demonstrationen in Tibet im März hat in aller Welt zu heftigen Protesten geführt. Zwei Wochen lang gingen tausende Tibeter zunächst in Lhasa, später auch in anderen Städten auf die Straße. Unter tibetischen Fahnen forderten sie lautstark die Unabhängigkeit ihres Landes. Sechzig Jahre chinesischer Herrschaft sind offensichtlich genug… weiterlesen bei “taz.de”
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