Links & Downloads

Linktipp: Faz.net “China-Spezial”

Freitag, 18.07.2008, 09:03 Uhr

Das China-Spezial der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) bietet eine Vielzahl eigener Beiträge rund um die Themenbereiche “Politisches System”, “Außenpolitik”, “Tibet”, “Erdbeben” und “Olympia und Politik” und gibt sich äußerst kritisch China gegenüber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beiträge über die Geschichte des Verhältnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.



Human Rights Watch: Ein Leitfaden für Journalisten

Donnerstag, 17.07.2008, 07:26 Uhr

Human Rights Watch: Ein Leitfaden für JournalistenIn Zusammenarbeit mit dem Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Organisation Human Rights Watch einen „Leitfaden für Journalisten“ veröffentlicht, der es Medienberichterstattern erleichtern soll, in China ihrer Arbeit so ungehindert wie möglich nachgehen zu können - ohne sich den Repressalien der Chinesischen Regierung auf Kosten der Wahrheit beugen zu müssen.

Das Handbuch informiert über bestehende Hürden für die Berichterstattung in und aus China. Ausführlich gibt der Leitfaden zudem Informationen über Risiken, mit denen Assistenten und chinesische Informanten zu rechnen haben.

Der „Leitfaden für Journalisten“ ist in deutscher Sprache frei verfügbar und kann als PDF-Dokument auf der Homepage von Human Rights Watch heruntergeladen werden.



Linktipp: Students for a Free Tibet - nun auch auf deutsch

Mittwoch, 04.06.2008, 07:53 Uhr

Die Gruppe “Students for a free Tibet” hat nun auch einen deutschsprachigen Web-Ableger: www.studentsforafreetibet.de



Linktipp: Switch off Olympia

Freitag, 02.05.2008, 20:53 Uhr

“Switch off Olympia” bietet Informationen über Aktionen sowie Hintergrundinformationen zu den Olympischen Spielen in Peking, angefangen bei Musterbriefen für Brief- und Emailproteste bis zu wirtschaftlichen Infos.
www.switch-off-olympia.com



19. Geburtstag des XI. Panchen Lama

Donnerstag, 24.04.2008, 22:31 Uhr

free the panchen lamaSeit dem 17. Jahrhundert gibt es in Tibet die Institution des Panchen Lama bzw. Panchen Rinpoche („Großer Lehrer“). Er gilt als Reinkarnation des Buddha Amitabha („Buddha des unermesslichen Lichts“) und zweitranghöchster spiritueller Lehrer nach dem Dalai Lama. Zudem ist er eine wichtige Person bei dem Anerkennungsverfahren der Reinkarnation des Dalai Lama, die sich nicht zuletzt auf das traditionell enge Schüler-Lehrer-Verhältnis zwischen dem Dalai Lama und dem Panchen Lama gründet.

Als die Reinkarnation des X. Panchen Lama Choekyi Gyaltsen erkannte der Dalai Lama am 14. Mai 1995 den damals sechsjährigen Gedhun Choekyi Nyima (geboren am 25. April 1989). Die chinesische Regierung jedoch erklärte die Bekanntgabe des XI. Panchen Lama für nicht rechtmäßig – drei Tage später wurden Gedhun Choekyi Nyima und seine Eltern verschleppt, seitdem fehlt von ihnen jedes Lebenszeichen…



Go Orange for Tibet

Donnerstag, 24.04.2008, 20:21 Uhr

go orange for tibetTragen Sie die FARBE ORANGE als Protest gegen die andauernden Menschenrechtsverletzungen in Tibet.

Go Orange for Tibet: Zeigen Sie China, dass Sie nicht damit einverstanden sind, wie es in Tibet agiert. Tragen Sie ORANGE bei Ihren sportlichen Aktivitäten wie z.B. beim Marathon. Machen Sie sich eine ORANGE Schleife oder tragen Sie z.B. ein ORANGES T-Shirt, eine ORANGE Hose oder ein Stirnband.

Mehr dazu unter www.goorangefortibet.net



Alternativen zu “google”

Sonntag, 13.04.2008, 13:01 Uhr

Am 14.2. hatten „Students for a free Tibet“ die Aktion „Boykott Google“ ins Leben gerufen. Hintergrund ist die Bereitwilligkeit des Suchmaschinenbetreibers, die Zensur-Bestrebungen der chinesischen Regierung in China und Tibet mit eigens dafür entwickelten Programmen zu unterstützen. Doch nicht nur den Menschen in China und Tibet wird der freie Zugang zu unabhängigen Informationen verweigert – zudem werden kritische Blog-Autoren und Betreiber von Websites dank dieser Programme leichter ausfindig gemacht und von der chinesischen Regierung unter Arrest oder in Haft gesteckt, oftmals auch gefoltert.

Eher zufällig stieß „tibet news“ jetzt auf die Aktionssite. Da diese Programme (nicht nur von Google, sondern auch Yahoo usw.) nach wie vor im Einsatz sind und über einer Milliarde Menschen die Möglichkeit zur freien Meinungsbildung, -entfaltung und -äußerung vorenthalten, sollte der Boykott nicht allein auf einen Tag begrenzt sein, sondern fortlaufend durchgeführt werden.

Hierbei hilft eine von „Students for a free Tibet“ zusammengestellte Liste von Google-Alternativen, die sich nicht in den Dienst der chinesischen Regierung zum Zweck der Zensur und/oder Verbreitung staatlicher Propaganda stellen…



Website der Tibetischen Exil-Regierung gehackt

Sonntag, 13.04.2008, 11:52 Uhr

Seit Freitag ist die offizielle Website der Tibetischen Exil-Regierung „www.tibet.net“ nicht mehr erreichbar. Offensichtlich wurde sie gehackt, bleibt aber noch die Frage „von wem?“

Vermutet wird, daß die chinesische Regierung hinter dem Angriff steckt. Nach Aussage des Sprechers des Dalai Lama, Tenzin, Takla, beabsichtigten die Hacker, „daß keine Informationen nach außen dringen“. Er nannte jedoch nicht China als möglichen Angreifer…

Nachtrag: Aktuell ist auch die Site www.studentsforafreetibet.org unerreichbar. Ob sie ebenfalls Opfer eines Hacker-Angriffs wurde, ist bislang noch nicht bekannt.



Mitteilung: Tibethaus Deutschland e.V.

Donnerstag, 10.04.2008, 23:41 Uhr

Tibethaus Deutschland e.V.Unruhen in Tibet – was können wir tun?
Viele Leute möchten wissen, wie sie das Anliegen der Tibeter unterstützen können. Während des Osterkurses haben wir gemeinsam für die verstorbenen Tibeter und Chinesen und für die Herstellung des Friedens in Tibet und der ganzen Welt gebetet. Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag finden im Tibethaus um 19.30 Uhr „Meditationen für den Frieden“ statt…



Statement of His Holiness the Dalai Lama to All Tibetans

Sonntag, 06.04.2008, 11:47 Uhr
videoVideo (in tibetan) audioAudio (in english)

While extending my warm greetings to all the Tibetans in Tibet, I would like to share some of my thoughts…



Statement des IOC zum Fackellauf

Samstag, 05.04.2008, 22:20 Uhr

“The International Olympic Committee (IOC) shares the world’s desire for the Chinese government to bring about a peaceful resolution in Tibet as quickly as possible…In regards to the Olympic Torch Relay, which is led by the Organising Committee, we feel that this is an event where the Olympic values are powerfully brought to life. The Olympic Torch is a symbol which inspires people from all over the world to overcome their differences and come together in mutual understanding in anticipation of the Games which it heralds. The IOC’s expectation is that the 2008 torch relay will go ahead as planned.”

Hier im vollständigen Wortlaut als PDF-Dokument nachzulesen (via International Tibet Support Network)



Statement der Coca Cola Company zum Fackellauf

Samstag, 05.04.2008, 22:15 Uhr

“We share your concern regarding the situation in Tibet, and we know that all parties involved hope for a peaceful resolution…All the same, we believe that dropping out of the Torch Relay or using the event to put political pressure on China would erode the ability of the Olympic Games to make a contribution to lasting change in China and its relationship with the rest of the world. We remain committed to our support for the Olympic Torch Relay. We believe that the Olympic Games can provide the type of engagement that will generate positive change for China and the world.”

Hier im vollständigen Wortlaut als PDF-Dokument nachzulesen (via International Tibet Support Network)



Avaaz.org: 1.5 Millionen Stimmen für Tibet

Samstag, 05.04.2008, 21:51 Uhr

Nach über 1,5 Millionen gesammelten Stimmen für die Petition an den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao (die Petition läuft weiterhin!) hat Avaaz.org einen weiteren Aufruf gestartet, mit dem jeder seinem Staatsoberhaupt eine Botschaft senden kann.



tibet news: Zensiert in China

Mittwoch, 02.04.2008, 14:44 Uhr

Was zu erwarten war, bewahrheitet dieser Test (Website Test behind the Great Firewall of China) von websitepulse.com: auch “tibet news” wird in China zensiert.
Einen ausführlichen Bericht zur Internetzensur schreibt die “taz” in ihrem Artikel “Die hohe Schule der Internetzensur: Tibet? Kein Treffer.
Außerdem “Reporter ohne Grenzen” vom 11. Oktober 2007

links (rot): von Peking aus gesehen / rechts (grün): von München aus gesehen
Website Test behind the Great Firewall of China: tibet news

Der Dank gilt den bereitwilligen Internetzensur-Unterstützern wie die großen Suchmaschinenbetreiber Google, Yahoo (s. “amnesty international“).



NNN: Neueste Nationale Nachrichten

Montag, 31.03.2008, 21:13 Uhr

NNN: Olympia-Boykott?
Die Olympischen Spiele boykottieren? Das hat doch 1936 schon nicht geklappt.
Gesehen bei “Extra 3” vom NDR.

Danke E. für den Tipp!



Boykott - nur etwas für Politiker und Sponsoren?

Donnerstag, 27.03.2008, 19:31 Uhr

Zu den Aufständen in Tibet und den angrenzenden Regionen verhalten sich VW-Chef Martin Winterkorn und auch der Sporthersteller Adidas verdächtig still. Der Aufruf des Grünen-Politikers Jürgen Trittin, die insgesamt 63 Sponsoren der Olympischen Spiele 2008 sollten durch den Protest ein Zeichen gegen das Vorgehen der chinesischen Regierung setzen, verhallt nahezu im Nichts.

Ein Beispiel: Die Volkswagen AG stellt für den Fackellauf einen ganzen Schwung von Fahrzeugen zur Verfügung (s. tibet news vom 22. März 2008). Bei der International Campaign for Tibet ist die Rede von es ist die Rede von 1000 Fahrzeugen. Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet (ICT): „Bunte VW-Fahrzeuge auf Straßen, die kurz zuvor Schauplatz blutiger Ereignisse waren, wären für die deutsche Öffentlichkeit unerträglich. Das kann nicht im Interesse von Volkswagen sein.“ (s. tibet news vom 21. März 2008). Dennoch entziehen sich die Sponsoren jeglicher indirekter Mittäterschaft und verweisen darauf, dass es „Aufgabe der Politik“ sei, „die Probleme vor Ort zu lösen“ (s. tagesschau.de vom 27. März 2008).

Geld geht vor Moral
Kein Zweifel, China ist für die Unternehmen ein Markt, so riesig, dem will man sich nicht verschließen. Und man hofft auf einen Prestigegewinn durch bereitwillige und -giebige Unterstützung Chinas als gönnerhafte Sponsoren der Spiele. Wie “tagesschau.de“ berichtet, lässt Adidas bereits 49 Prozent seiner Schuhe in 260 chinesischen Fabriken produzieren (Kinderarbeit?). Auch VW setzt auf die Volksrepublik und hat zwei Standorte in China eingerichtet. Aus Angst, man könne wegen einer kritischen Meinung wichtige Genehmigungen und Wohlwollen durch die chinesische KP nicht erhalten, zeigen sie sich von den aktuellen Ereignissen unbeeindruckt.

Ein Positives…
Ein Positives haben die Aufstände bereits erreicht: Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die menschliche wie auch kulturelle Unterdrückung in Tibet ist so große wie nie zuvor (2006 - In eigener Sache: Peking 2008 - machte sich offensichtlich kaum jemand darüber Gedanken, ein Zeichen zu setzen).

Aktiv werden
Doch allzu einfach sollte man es nicht machen und die Verantwortlichkeit für einen Boykott allein den Sport-Organisationen und den Politikern überlassen. Jeder kann aktiv werden, Petitionen unterschreiben und durch sein Konsumverhalten den Sponsoren der Olympischen Spiele und der chinesischen Regierung einen Denkzettel verpassen. Mal ganz ehrlich, wann hast du die letzte Coca Cola, das letzte Budweiser getrunken, eine Portion Pommes bei McDonald’s gegessen? Wieviele deiner Sachen tragen den Aufdruck „Made in China“? Nimmst du dir deine Filme mit einem Panasonic Video- oder DVD-Rekorder auf? Siehst du die Nachrichten über Tibet auf deinem Samsung-Fernsehgerät an? usw.