Buddhismus

ICT: Behörden melden mehr als 4.000 Festnahmen – Sorge über „Verschwindenlassen“ – neue Unruhen in tibetischem Kloster

Dienstag, 15.04.2008, 20:59 Uhr

Die International Campaign for Tibet (ICT) ist besorgt über Berichte über täglich neue Razzien in Wohnhäusern in Lhasa und über das „Verschwindenlassen“ von zahlreichen Tibetern. Besorgniserregend, so die Organisation, sei ferner die Situation in einem der großen Klöster Tibets, Drepung, nachdem offenbar infolge erneuter Unruhen in dem Kloster weitere Sicherheitskräfte entsandt worden waren. Weiteren Berichten [...]



Tibeter in Lhasa werden schikaniert - neue friedliche Proteste in Kham

Dienstag, 15.04.2008, 20:00 Uhr

Obgleich von Seiten der Chinesen Proteste in Tibet mit extremer Gewaltanwendung gnadenlos unterdrückt werden, fand heute Morgen im Bezirk Markham eine neue friedliche Demonstration statt. Es sind darüber keine weiteren Einzelheiten bekannt geworden. Auch darüber, daß vor ein paar Tagen, als die sogenannte „Patriotische Erziehung“ im Kloster Woser in Markham durchgeführt werden sollte, eine Gruppe [...]



Mönche in Drepung während Patriotischer Umerziehung verhaftet

Dienstag, 15.04.2008, 19:57 Uhr

Bestätigten Informationen an das TCHRD zufolge verhafteten chinesische Sicherheitskräfte um den 12. April herum eine Reihe von Mönchen aus Drepung, nachdem diese gegen sich einem chinesischen “Arbeitsteam” widersetzt hatten, das ins Kloster gekommen war, um eine Schulung im Rahmen der Kampagne für „Patriotische Umerziehung“ durchzuführen.
Wie auch das offizielle chinesische Sprachrohr, die Nachrichtenagentur Xinhua, am 13. [...]



Wer vertritt die Tibeter?

Sonntag, 13.04.2008, 16:30 Uhr

Geschichte und Gegenwart der Konfrontation mit China.
Eine Analyse VON MATHIEU VERNEREY

Die Niederschlagung der Demonstrationen in Tibet im März hat in aller Welt zu heftigen Protesten geführt. Zwei Wochen lang gingen tausende Tibeter zunächst in Lhasa, später auch in anderen Städten auf die Straße. Unter tibetischen Fahnen forderten sie lautstark die Unabhängigkeit ihres Landes. Sechzig Jahre chinesischer Herrschaft sind offensichtlich genug… weiterlesen bei “taz.de



Tibetisches Solidaritätskomitee: ein Monat Proteste

Sonntag, 13.04.2008, 10:56 Uhr

Seit genau einem Monat geht die chinesische Regierung mit brutaler Härte gegen gewaltlose tibetische Demonstranten vor. Dennoch halten die friedlichen Proteste an, auch wenn das von außen nicht wahrgenommen werden kann. Im Namen aller Tibeter bringt das Tibetische Solidaritätskomitee seine tiefe Achtung für all seine tapferen und patriotischen tibetischen Schwestern und Brüder zum Ausdruck, die ihr Leben für Tibet geopfert oder die unter der gegenwärtigen Situation unendlich zu leiden haben. Wir stehen solidarisch zu ihnen…



Zwei Tage nach den Todesschüssen auf acht Tibeter feuert die Polizei erneut auf Demonstranten in der Provinz Sichuan

Sonntag, 13.04.2008, 10:52 Uhr

Gemäß Augenzeugenberichten an FTC eröffnete die Bewaffnete Volkspolizei (PAP) am 5. April das Feuer auf tibetische Demonstranten im Bezirk Tawu (chin. Dafou), TAP Kardze, in der Provinz Sichuan. Die britische Zeitung “The Times” hat ebenfalls darüber berichtet.

Die Kontaktperson von FTC in Dharamsala sprach mit einem Augenzeugen des Vorfalls, der folgende Angaben machte…



Mitteilung: Tibethaus Deutschland e.V.

Donnerstag, 10.04.2008, 23:41 Uhr

Tibethaus Deutschland e.V.Unruhen in Tibet – was können wir tun?
Viele Leute möchten wissen, wie sie das Anliegen der Tibeter unterstützen können. Während des Osterkurses haben wir gemeinsam für die verstorbenen Tibeter und Chinesen und für die Herstellung des Friedens in Tibet und der ganzen Welt gebetet. Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag finden im Tibethaus um 19.30 Uhr „Meditationen für den Frieden“ statt…



Lage in Tibet außerordentlich bedrohlich

Donnerstag, 10.04.2008, 23:24 Uhr

Die Situation in Tibet ist inzwischen äußerst kritisch. Das chinesische Militär hat den Großteil der Klöster umstellt und versperrt den Mönchen jeden Zugang zum Lebensnotwendigsten wie Nahrung und Wasser. Es gibt kein Gas und keine Lebensmittel, die Wasserleitungen sind unterbrochen - die Lage der Mönche und Nonnen ist verzweifelt. Sie zerlegen ihre hölzernen Betten, damit sie Feuer machen können. Ferner ist ihnen nicht gestattet, ihren täglichen religiösen Pflichten nachzukommen…



Um die 70 Mönche bei mitternächtlicher Razzia verhaftet - über ihren Aufenthaltsort ist nichts bekannt

Donnerstag, 10.04.2008, 23:20 Uhr

Im Gegensatz zu den von den chinesischen Behörden verbreiteten Nachrichten über die Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in Lhasa sieht die Realität ganz anders auch. Es gibt immer noch massive Restriktionen und Massenverhaftungen. Besonders betroffen davon sind die Klöster, die sich an den kürzlich stattgefundenen Demonstrationen in Lhasa und Osttibet besonders aktiv beteiligt haben. Bestätigten Informationen an das TCHRD zufolge wurden im Zuge der Razzien in den Klöstern in der Nacht zum 7. April ca. 70 Mönche aus dem Ramoche-Tempel verhaftet…



Neue Art des Widerstandes: Nonnen aus dem Bezirk Tawu halten Gebetszeremonie für die Getöteten

Mittwoch, 09.04.2008, 07:07 Uhr

Durch die brutale Niederschlagung der seit dem 10. März anhaltenden Proteste durch chinesische paramilitärische Truppen sind zahlreiche Tibeter ums Leben gekommen. Um diese Toten zu betrauern, greifen Tibeter nun trotz der anhaltenden strengen Restriktionen zu einer neuen Protestform, sie veranstalten friedliche Solidaritäts- und Gebetsmärsche.

Wie das TCHRD aus zuverlässigen Quellen erfuhr, brachen am 2. April gegen acht Uhr ca. 200 Nonnen des im Bezirk Tawu (chin. Daifu Xian), TAP Kardze, Provinz Sichuan, gelegenen Klosters Ratroe zu einer friedlichen Gebetsprozession auf…



Zwei Mönche aus Amdo Ngaba begehen Selbstmord

Mittwoch, 09.04.2008, 07:02 Uhr

Entsprechend bestätigten Informationen, die das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) erhalten hat, haben zwei Mönche aus Amdo Ngaba (Provinz Sichuan) Selbstmord begangen. Ihre Verzweiflungstat ist eine direkte Folge der unerbittlichen Niederschlagung einer Reihe friedlicher Proteste durch die chinesischen Sicherheitskräfte.

Am 27. März 2008 nahm sich der Mönch Lobsang Jinpa aus dem Kloster Ngaba Kirti das Leben. Er stammte aus dem Dorf Ngasib in Amdo Ngaba. In seinem Abschiedsbrief schrieb er: “Die chinesische Regierung hat falsche Beschuldigungen gegen die Mönche des Klosters Kirti erhoben. Sie behauptet, die Mönche hätten Staatsgeheimnisse an das Ausland verraten…



Ein Appell Seiner Heiligkeit des Dalai Lama

Montag, 07.04.2008, 18:49 Uhr

his holiness, the 14th dalai lama2. April 2008 (in engl. s. “An Appeal (by the Dalai Lama)”, tibet news 3.4.08)

Ich möchte hiermit meine Anerkennung und Dankbarkeit ausdrücken gegenüber den Staatschefs der führenden Nationen, gegenüber Abgeordneten aus aller Welt, NGOs und Volksvertretern, die ihre Besorgnis über die jüngsten erschütternden und tragischen Ereignisse in Tibet zum Ausdruck gebracht haben. Ich bin ferner für ihre Bemühungen dankbar, die chinesische Führung zu überzeugen, Zurückhaltung gegenüber den friedlichen Protestierenden in Tibet zu üben, während sie zugleich die Aufnahme konstruktiver Gespräche zur Lösung des Problems einfordern.



Mindestens acht Tibeter im Kloster Tongkor in Kardze erschossen

Sonntag, 06.04.2008, 19:39 Uhr

Einer bestätigten dem TCHRD zugegangenen Information zufolge kamen mindestens acht Personen ums Leben, als am 3. April 2008 Milizen der bewaffneten Volkspolizei (PAP) und Polizisten des Büros für Öffentliche Sicherheit (PSB) mit scharfer Munition auf demonstrierende Mönche und andere Tibeter schossen. Zu dem Protest kam es, als die Mönche des Klosters Tongkor (chin. Donggu) in der Gemeinde Zithang, Bezirk Kardze, Tibetisch-Autonome Präfektur Kardze, Provinz Sichuan, die Freilassung von zwei Mönchen forderten, die wegen ihres Widerstandes gegen die Maßnahmen zur „patriotischen Umerziehung“ am Vortag festgenommen worden waren…



Statement of His Holiness the Dalai Lama to All Tibetans

Sonntag, 06.04.2008, 11:47 Uhr
videoVideo (in tibetan) audioAudio (in english)

While extending my warm greetings to all the Tibetans in Tibet, I would like to share some of my thoughts…



Tibeter veranstalten Solidaritätsmarsch in Tsolho und beten für die Opfer

Samstag, 05.04.2008, 21:32 Uhr

Seit dem 10. März 2008 gab es überall auf dem tibetischen Plateau massive Proteste. Um derjenigen zu gedenken, die dabei ihr Leben verloren haben, veranstalteten Einwohner der Gemeinde Holkha, Bezirk Tsigorthang (chin. Xinghai Xian), TAP Tsolho, Provinz Qinghai, am 25. März einen gewaltlosen Solidaritätsmarsch mit anschließenden Gebeten vor der Bezirksverwaltung. Auf diesen Friedensmarsch hin wurden, wie das TCHRD aus zuverlässiger Quelle erfuhr, drei der Teilnehmer in den frühen Morgenstunden des folgenden Tages in ihren Häusern von den Sicherheitskräften willkürlich verhaftet.



Die Opfer des Volksaufstands in Tibet bleiben namenlos - China läßt die Leichen wegschaffen und verbrennen

Samstag, 05.04.2008, 13:35 Uhr

Seit dem 10. März haben Tibeter in allen drei traditionellen Provinzen Tibets auf den Strassen demonstriert. Infolge der brutalen Niederschlagung sind bisher mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen. Nur von 40 sind bisher die Namen und die Herkunft bekannt geworden. Vier weitere Todesopfer…