Aktionen

Fackellauf in London

Sonntag, 06.04.2008, 18:44 Uhr

blow, it's your job for human rightsDie Fackel ist in London angekommen, und erwartungsgemäß säumten nicht nur Begeisterte, sondern auch Demonstranten den Weg vom Wembley Stadium nach Greenwich. Und nicht allein das: Es waren Tausende, die teilweise für massive Behinderungen gesorgt haben. Einer der Demonstranten versuchte die Fackel an sich nehmen, zwei Demonstranten nahmen einen Feuerlöscher zur Hilfe, die Fackel auszublasen.



Avaaz.org: 1.5 Millionen Stimmen für Tibet

Samstag, 05.04.2008, 21:51 Uhr

Nach über 1,5 Millionen gesammelten Stimmen für die Petition an den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao (die Petition läuft weiterhin!) hat Avaaz.org einen weiteren Aufruf gestartet, mit dem jeder seinem Staatsoberhaupt eine Botschaft senden kann.



Aktionen & Mahnwachen in Deutschland

Mittwoch, 02.04.2008, 11:52 Uhr

…finden statt in Berlin, Düsseldorf, Freiburg, Konstanz, Leipzig, Mönchengladbach, Nürnberg, Saarbrücken

Weitere Aktionen bitte melden, Danke!



Über den Versuch, ein Jahr lang die Globalisierung zu boykottieren

Sonntag, 30.03.2008, 12:34 Uhr

Sara Bongiorni, eine Wirtschaftsjournalistin aus Louisiana, versuchte ein Jahr lang auf Produkte „Made in China“ zu verzichten und schrieb ein Buch darüber, das nun im Wiley Verlag unter dem Titel „Ein Jahr ohne ,Made in China’“ erschienen ist.

Auslöser war das Weihnachtsfest 2004, bei dem sie das Verhältnis „Made in China“ gegen den Rest der Welt bei den Weihnachtsgeschenken etwas genauer unter die Lupe nahm. Das Ergebnis: 25 Produkte kamen aus China, 14 aus dem Rest der Welt. Die Nachrichten, die ständig von „Outsourcing“ der Produktion nach Asien und dem damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen in Amerika (und selbstverständlich auch Europa) thematisieren, bereiteten den Rest der Motivation für Bongiornis „Experiment“. Sie wollte herausfinden, ob es überhaupt noch möglich ist, vollständig auf chinesische Produkte zu verzichten, oder ob unsere Abhängigkeit mittlerweile kaum noch abzuwenden ist.

Als besonders schwierig stellte sich dabei heraus zu beurteilen, ob ein Produkt nicht vielleicht doch zu einem gewissen Anteil in China hergestellt wurde. Häufig haperte es es an Alternativ-Produkten „Made in the USA“.

Ein ähnliches Experiment – wenn auch nur einen Monat lang – unternahm die Familie Kaspers für die WDR-Sendung „Markt“ mit demselben Ergebnis: Es mangelte häufig an adäquaten Alternativprodukten, die nicht in China gefertigt wurden. Außerdem, so Christian Fronczak vom Bundesverband der Verbraucherzentralen, läßt sich selten sagen, ob ein Produkt „Made in Germany“ ohne chinesisches Beiwerk hergestellt wurde. Das Problem liegt in der fehlenden Kennzeichnungspflicht – so darf ein in China gefertigtes Produkt, das in Deutschland weiterverarbeitet wurde, durchaus das Label „Made in Germany“ tragen. Eine Zahl des Statistischen Bundesamts: Waren im Wert von 54,6 Milliarden Euro wurden allein im Jahre 2007 aus China nach Deutschland importiert, lediglich die Niederlande und Frankreich brachten mehr Produkte nach Deutschland.

Fazit: Ein lückenloser Boykott chinesischer Produkte ist im Prinzip nicht möglich, nicht zuletzt wegen einer fehlenden Kennzeichnungsverordnung. Um ein Zeichen gegen die Diskriminierung in Tibet durch die chinesische Regierung zu setzen, genügt es jedoch bereits, etwas genauer auf die Herkunfts-Label zu achten. Ein jeder hat die Chance, seine Mündigkeit und seine Meinung nach außen zu tragen.

Übrigens: Als Veganer und globalisierungskritischer Mensch bin ich es gewöhnt, etwas mehr Zeit in den Supermärkten und Kaufhäusern zu verbringen, um Labels zu lesen, die Zutatenlisten der Lebensmittel zu studieren und regionalen Produkten gegenüber Produkten aus Übersee den Vorrang zu geben. Es ist machbar! Und auch, wenn es die Wirtschaftsbosse in China oder sonstwo wenig interessiert, ob ich ihre Produkte kaufe oder nicht – ich bin dennoch in der Lage, ein Zeichen zu setzen mit dem Bewusstsein, wenigstens wissentlich Diskriminierung, Unterdrückung, Massentierhaltung, Unternehmensmonopolisierung und dergleichen nicht unterstützt zu haben.

Buchtipps:
Sara Bongiorni: „Ein Jahr ohne ,Made in China’“ - Eine Familie - ein Boykott - ein Abenteuer
Verlag: Wiley-VCH
ISBN-10: 3-527-50350-1
ISBN-13: 978-3-527-50350-6

Henry D. Thoreau:
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat / Civil Disobedience
Verlag: Diogenes
ISBN-10: 3257064608
ISBN-13: 978-3257064605



ICT-Aufruf: Weltweiter Tibet-Aktionstag am 31.3.2008 - Kundgebung in Berlin, 16.00 Uhr

Samstag, 29.03.2008, 08:39 Uhr

Am kommenden Montag, den 31.03.2008, trifft die Olympische Fackel in Peking ein. Weltweit werden Tibetunterstützergruppen an diesem Tag Solidaritätskundgebungen für Tibet organisieren. Um gegen den Fackellauf durch Tibet zu protestieren veranstaltet die International Campaign for Tibet (ICT) an diesem Tag eine Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Berlin (S/U-Jannowitzbrücke), von 16.-17.30 Uhr… »
(zum Weiterlesen auf den Titel klicken)



IOC: NO TORCH THROUGH TIBET!

Donnerstag, 27.03.2008, 22:38 Uhr

Students for a free tibetTAKE ACTION NOW and tell the International Olympic Committee (IOC) to immediately remove Tibet from the Olympic torch relay route.

March 24th – Tibetan activists and SFT’s Tenzin Dorjee were detained in Olympia, Greece for protesting the beginning of China’s Olympic torch relay.

Visit the SFT blog for more information on the protests.

Click here for BBC’s video coverage of the protests.

Click here to read SFT’s press release.

Please also contact your country’s National Olympic Committee (NOC) to ask them to directly appeal to the IOC. Your NOC speaks not only for your country’s athletes but for your nation as well. Click here for contact information for your country’s National Olympic Committee. Click here for talking points and a sample email/letter.

students for a free tibet



ICT-Aufruf: Tibetischer Friedensmarsch am kommenden Sonnabend in München!

Donnerstag, 27.03.2008, 22:15 Uhr

Am Samstag, den 29.03.08 um 15:00 Uhr, kommt auf dem Marienplatz in München, ein Friedensmarsch von in Deutschland lebenden Tibetern an. Die Tibeter wollen damit zu einer friedlichen Lösung des Tibetkonflikts aufrufen.

Des Weiteren kündigt die Tibet Initiative München e.V., in Zusammenarbeit mit der Tibet Initiative Deutschland e.V. und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., den Empfang der „Fackel für Tibet“, ebenfalls am Samstag, den 29.03.08 um 15:00 Uhr auf dem Marienplatz an.

Aufruf der International Campaign for Tibet Deutschland e.V. (ICT)



Boykott - nur etwas für Politiker und Sponsoren?

Donnerstag, 27.03.2008, 19:31 Uhr

Zu den Aufständen in Tibet und den angrenzenden Regionen verhalten sich VW-Chef Martin Winterkorn und auch der Sporthersteller Adidas verdächtig still. Der Aufruf des Grünen-Politikers Jürgen Trittin, die insgesamt 63 Sponsoren der Olympischen Spiele 2008 sollten durch den Protest ein Zeichen gegen das Vorgehen der chinesischen Regierung setzen, verhallt nahezu im Nichts.

Ein Beispiel: Die Volkswagen AG stellt für den Fackellauf einen ganzen Schwung von Fahrzeugen zur Verfügung (s. tibet news vom 22. März 2008). Bei der International Campaign for Tibet ist die Rede von es ist die Rede von 1000 Fahrzeugen. Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet (ICT): „Bunte VW-Fahrzeuge auf Straßen, die kurz zuvor Schauplatz blutiger Ereignisse waren, wären für die deutsche Öffentlichkeit unerträglich. Das kann nicht im Interesse von Volkswagen sein.“ (s. tibet news vom 21. März 2008). Dennoch entziehen sich die Sponsoren jeglicher indirekter Mittäterschaft und verweisen darauf, dass es „Aufgabe der Politik“ sei, „die Probleme vor Ort zu lösen“ (s. tagesschau.de vom 27. März 2008).

Geld geht vor Moral
Kein Zweifel, China ist für die Unternehmen ein Markt, so riesig, dem will man sich nicht verschließen. Und man hofft auf einen Prestigegewinn durch bereitwillige und -giebige Unterstützung Chinas als gönnerhafte Sponsoren der Spiele. Wie “tagesschau.de“ berichtet, lässt Adidas bereits 49 Prozent seiner Schuhe in 260 chinesischen Fabriken produzieren (Kinderarbeit?). Auch VW setzt auf die Volksrepublik und hat zwei Standorte in China eingerichtet. Aus Angst, man könne wegen einer kritischen Meinung wichtige Genehmigungen und Wohlwollen durch die chinesische KP nicht erhalten, zeigen sie sich von den aktuellen Ereignissen unbeeindruckt.

Ein Positives…
Ein Positives haben die Aufstände bereits erreicht: Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die menschliche wie auch kulturelle Unterdrückung in Tibet ist so große wie nie zuvor (2006 - In eigener Sache: Peking 2008 - machte sich offensichtlich kaum jemand darüber Gedanken, ein Zeichen zu setzen).

Aktiv werden
Doch allzu einfach sollte man es nicht machen und die Verantwortlichkeit für einen Boykott allein den Sport-Organisationen und den Politikern überlassen. Jeder kann aktiv werden, Petitionen unterschreiben und durch sein Konsumverhalten den Sponsoren der Olympischen Spiele und der chinesischen Regierung einen Denkzettel verpassen. Mal ganz ehrlich, wann hast du die letzte Coca Cola, das letzte Budweiser getrunken, eine Portion Pommes bei McDonald’s gegessen? Wieviele deiner Sachen tragen den Aufdruck „Made in China“? Nimmst du dir deine Filme mit einem Panasonic Video- oder DVD-Rekorder auf? Siehst du die Nachrichten über Tibet auf deinem Samsung-Fernsehgerät an? usw.



Avaaz.org-Petition erreicht eine Million. Nächstes Ziel: 2 Millionen Unterschriften

Mittwoch, 26.03.2008, 22:20 Uhr

Gratulation: Mehr als eine Million Menschen haben bei der Online-Petition von Avaaz.org unterzeichnet - und das innerhalb von nur einer Woche!
Wer meint, damit wäre es vorbei, der irrt. Das nächste erklärte Ziel ist die Zwei-Millionen-Marke. Also fleißig unterschreiben und Familie, Freunde, Bekannte und alle anderen aktivieren!!



Adressat der Petition ist chinesische Präsident Hu Jintao:
“Als Bürger dieser Welt ersuchen wir Sie, bei der Reaktion auf die Proteste in Tibet, zur Zurückhaltung und zum Respekt der Menschenrechte. Berücksichtigen Sie bitte die Anliegen der Tibeter, indem Sie einen bedeutungsvollen Dialog mit dem Dalai Lama eröffnen. Nur durch Dialog und Reformen kann eine längerfristige Stabilität erreicht werden. Chinas aussichtsvolle Zukunft liegt in harmonischer Entwicklung seiner Beziehung zur Welt durch Dialog und Respekt.”

Unterschreiben bei avaaz.org



DEMO in GENF am 25. März 2008

Montag, 24.03.2008, 11:02 Uhr

12.30 Uhr Treffpunkt: La rue des Savoises
Maison des Associations
Rue des Savoises 15
1204 - Genève

13.00 Uhr Protestmarsch
13.30 Uhr Palais de Wilson Übergabe des Memorandums
14.00 Uhr Marsch Richtung UNO Gebäude
14.20 Uhr Ansprachen, Gebete durch die Mönchsgemeinschaft Rikon, Slogans und Gebete
15.30 Uhr Ende der Kundgebung

via tibetfocus



Weltweiter Solidaritätstag für Tibet am 31.03.2008

Montag, 24.03.2008, 10:56 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
angesichts der blutigen Unruhen in Tibet, die China unter Ausschluß der Weltöffentlichkeit mit militärischer Gewalt und in aller Härte unterdrücken will, haben zahlreiche Bürgermeister vorgeschlagen, zum Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk ein weiteres Mal die Tibetflagge zu hissen. Eine Reihe von Städten und Gemeinden - auch im Ausland - [...]



Olympia-Eröffnungsfeier boykottieren!

Sonntag, 23.03.2008, 12:27 Uhr

Gewalt in Tibet darf nicht toleriert werden - Europa muss ein klares Signal für eine neue China-Politik setzen!
Nach der blutigen Niederschlagung der Unruhen in Tibet, die anlässlich des 49. Jahrestages des Volksaufstandes gegen die chinesische Herrschaft über Tibet am 10. März ausgebrochen waren, hat Peking die drei wichtigsten Klöster in Lhasa von Sicherheitskräften abriegeln [...]



ai: Gold für Menschenrechte

Freitag, 21.03.2008, 23:00 Uhr



Mahnwachen in Deutschland

Freitag, 21.03.2008, 14:38 Uhr

Dresden
Sa 22.03. 12:00-17:00, Große Treppe am Terassenufer
Erreichbarkeit mit ÖPNV durch Tramlinien 4, 9 und 8 [Hst. Theaterplatz]

Düsseldorf
Samstag, 22.03., 12:00 Uhr, Schadowplatz

via Tibet Initiative Deutschland



Tibeter wollen Memorandum an chinesische Botschaft in Berlin übergeben

Mittwoch, 19.03.2008, 22:36 Uhr

Am 3. Tag der Mahnwache zum Gedenken an die Toten und Verletzten der Protestniederschlagung in Tibet nahmen rund 100 Personen friedlich teil.

Die International Campaign for Tibet hält am morgigen Donnerstag, von 13.00 bis 14.00 Uhr, die vorläufig letzte Mahnwache vor der chinesischen Botschaft in Berlin ab.

Aus diesem Anlass wollen Tibeter in Berlin ein Memorandum mit Forderungen an die chinesische Botschaft überreichen.

Die Mahnwache wird vor der chinesischen Botschaft (S/U-Jannowitzbrücke, Berlin) abgehalten.


International Campaign for Tibet Deutschland



Briefaktion an die Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats in Genf

Mittwoch, 19.03.2008, 19:49 Uhr

Briefaktion an den UN-Menschrechtsrat: Es wird gefordert, daß die UNO eine Ermittlungskommission nach Tibet entsendet:

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