Olympischer Fackellauf hinterlässt CO2-Spuren
Freitag, 18.04.2008, 18:18 UhrKategorien: News Allgemein, Olympische "Spiele" 2008
Der chinesische Mammut-Fackellauf vor den olympischen Spielen ist nicht nur Menschenrechtlern ein Dorn im Auge, auch Umweltschützer haben laut einer AFP-Meldung ihre Bedenken. Denn die CO2-Bilanz der 137.000 Kilometer langen Reise des olympischen Feuers durch 135 Städte auf fünf Kontinenten sei verheerend.
Nach Berechnungen des französischen Ingenieurs Olivier Carles, Co-Direktor der auf Kohlendioxid-Bilanzen spezialisierten Gesellschaft Objectif Carbone, werden dabei rund 9.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft geblasen. Das entspreche dem CO2-Ausstoß der vom Klimawandel existenziell bedrohten Pazifik-Insel Tuvalu in zwei Jahren oder der CO2-Lebensbilanz von 60 Achtzigjährigen.
Die Propangas-Flamme selbst trifft wohl nur eine geringe Mitschuld, denn sie lässt laut Carles nur ein paar 100 Kilogramm CO2 zurück. Um aber ihre Weltreise in 130 Tagen zu bewältigen, wird sie an Bord eines chinesischen Airbus A330 von Stadt zu Stadt geflogen. Der blase dabei rund 8.800 Tonnen Kohlendioxid in die Luft. Die Olympischen Sommerspiele beginnen am 8. August in Peking.
Quelle: UmweltMagazin 2008
Gelesen: 12 · heute: 2 · zuletzt: 21. August 2008
















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Schade, dass hier nicht ausschließlich über die Menschenrechtsverletzungen berichtet wird.
oupala, Menschenrechtsverletzungen in Tibet oder Tibet bertreffend*
oh und nebenbei: Pflanzt Bäume an, anstatt euch zu vermehren!