Mitteilung: Tibethaus Deutschland e.V.
Donnerstag, 10.04.2008, 23:41 UhrKategorien: Buddhismus, Links & Downloads, Menschenrechte, Termine
Unruhen in Tibet – was können wir tun?
Viele Leute möchten wissen, wie sie das Anliegen der Tibeter unterstützen können. Während des Osterkurses haben wir gemeinsam für die verstorbenen Tibeter und Chinesen und für die Herstellung des Friedens in Tibet und der ganzen Welt gebetet. Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag finden im Tibethaus um 19.30 Uhr „Meditationen für den Frieden“ statt.
Abgesehen von solch „stiller Unterstützung“ schlägt Rinpoche vor, Unterschriften zu sammeln und Briefe an Politiker und Institutionen zu schreiben. Wir alle sollten uns aufgerufen fühlen, unsere Einflussmöglichkeiten zu nutzen, um dem friedlichen Bemühen um echte Autonomie in Tibet Stärke zu verleihen.
Unsere Mitglieder und alle Freunde Tibets möchten wir ermutigen, sich an friedlichen Aktionen aller Art engagiert zu beteiligen. Hier einige Möglichkeiten:
- Unterstützung für den Verein der Tibeter in Deutschland. Jede Spende (nicht abzugsfähig) erweitert die Möglichkeit von Tibetern, sich an Aktionen zu beteiligen oder selbst Aktionen zu organisieren. Konto Nr. 11 53102 bei der Volksbank Gießen, BLZ 513900 00. Stichwort: Frieden für Tibet.
- Die Tibet-Initiative organisiert in vielen Städten Mahnwachen. www.tibet-initiative.de
- In Darmstadt finden an den Samstagen 12., 19. und 26. April jeweils von 12 bis 15 Uhr Mahnwachen statt. Ort: Fußgängerzone Darmstadt beim Weißen Turm. Kontakt: Kay Ehrbar, Tel. 06151.31 81 53 (nachmittags)
- In Essen findet seit dem 5. April eine „Tag-und-Nacht-Friedensaktion für Tibet“ statt. Info und Koordination: Tel. 0201-5090556
- Mahnwache in Erlangen, immer freitags ab 16.30 Uhr auf dem Hugenottenplatz.
- Hier kann man eine Petition unterzeichnen http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/97.php?cl_tf=70525938
- Sie können „Flagge zeigen“ für Tibet. Eine originelle Homepage aus Bonn ist noch im Aufbau: www.dalai-clique.de
- Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im Tibethaus: Meditationen für den Frieden
Tibethaus Deutschland e.V. Friesengasse 13, 60487 Frankfurt
Tel: 069/ 7191 3595 Fax: 069/ 7191 3596, info@tibethaus.com, www.tibethaus.com

















Am liebsten hätte ich mehrere Punkte angekreuzt, z.B. Boykott von chinesischen Produkten, damit tun wir uns sogar etwas Gutes, denn viele der in China hergestellten Waren sind hoch schadstoffbelastet, wie die Rückrufe von Matell (Spielzeugwarenhersteller) in jünster Zeit beweisen.
Auch bin ich der Überzeugung, dass Politiker durch ihr Fernbleiben der Eröffnungsfeierlichkeiten Zeichen setzen. Wenn sie anläßlich der sportlichen Wettkämpfe zu den Spielen reisen, um die Sportler ihres Landes zu unterstützen, ist das eine andere Geste.
Sportler sollten während der Spiele Zeichen setzen: ja, ich wünschen allen teilnehmenden Sportlern den Mut - und vielleicht entsteht ja auch eine Solidargemeinschaft, dann gemeinsam - auf die Menschenrechtsverletzungen in China hinzuweisen.
Jetzt habe ich mich für “kein Boykott der Spiele” entschieden, denn so bleibt ein Forum, um China weiterhin unter Druck zu setzen und an den Reaktionen der Funktionäre ablesen zu können, wie sich die Dinge entwickeln.
vm
Endlich dringt nach jahrzehntelanger Unterdrückung der Ruf des Tibetischen Volkes nach Freiheit, Selbstbestimmung und Recht an eine breite Weltöffentlichkeit. China wird die Tibeter wahrscheinlich weiterhin ignorien, wenn Politiker, Sportler und Bürger nicht auf die ein oder andere Weise klar Position für die Menschenrechte in Tibet beziehen. Ich bete für eine friedliche Lösung des Konfliktes zwischen Tibet und China, beteilige mich an Petitionen, wäre ich Sportler würde ich meine Teilnahme unter den gegebenen Umständen verweigern. Als Politiker würde ich mich einerseits für einen friedlichen Dialog einsetzen, andererseits aber auch nicht davor zurückschrecken die Spiele zu boykottieren.
Völkervereinigung, Spiel und Spaß in einer Diktatur, das kommt für mich nicht in Frage.
Der Einladung Zu Ein Konferenz Von Osttürkistanische
Union e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit laden wir Sie sehr herzlich zu unserem Presseerklärung und Konferenz recht herzlich ein. Eine unbeugsame Frau, „nur wer sich nicht beugt, lernt aufrecht zu gehen“ sagt Rebiya Kadeer. Sie wird eine Presseerklärung machen und einen Vortrag halten über das Thema:über die Zustände in Osttürkistan und China und über das Einsatz für die Menschenrechte, das tatsächlich eine Veränderung zum Positiven bewirkt.
Presseerklärung:
Wann: 21.Juni 2008
Um: 16.30 Uhr
.Wo: Stadthalle Walldorf
Waldstr. 100
64546 Mörfelden-Walldorf
Konferenz:
Wann: 21.Juni 2008
Um: 18.30 Uhr
Wo: Stadthalle Walldorf
Waldstr. 100
64546 Mörfelden-Walldorf
Veranstalter: Osttürkistanische Union e.V.
Nidda Str.10
64546 Mörfelden-Walldorf
Tel: 06105-454516
Mobil: 0157-75383806
E-mail: uyghuren@hotmail.de
Kontaktperson: Korash Atahan: Tel:06105-454516,
Mobil:0157-75383806
Wer ist Rebiya Kadeer?
Seit 2005 lebt sie mit ihrem Mann und sechs ihrer elf Kinder im amerikanischen Exil. Von dort aus setzt sie sich für ihre uigurischen Landsleute und die Menschenrechte ein und sammelt Beweise um die Verantwortlichen für willkürliche Verhaftungen, Folterungen und Exekutionen in China vor ein UN-Tribunal zu bringen.
Geboren im Osttürkistan/Altay muss sie mit ihrer Mutter und ihren Schwestern fliehen. Um nicht zu verhungern heiratet sie mit 15 ihren ersten Mann und bekommt ihr erstes Kind. Nachdem ihr Mann sie misshandelt und verstößt beginnt sie mit ersten geschäftlichen Aktivitäten und wird schließlich, trotz zahlreicher Schikanen und Enteignungen, Multi-Millionärin. Während dieser Zeit setzt sie sich weiter für die Menschenrechte ein, gegen die Repressalien der Chinesen gegenüber ihrem Volk, und die Ausbeutung des Landes. In zweiter Ehe heiratet sie einen bekannten Literatur-Wissenschaftler und Dissidenten.
Sie nutzt ihre geschäftliche Position und Macht, um sich politisch zu engagieren und ihrem Volk eine Stimme zu geben. Sie wird schließlich selbst verhaftet und verbringt 5 Jahre im Gefängnis. Dort wird sie Opfer von Misshandlungen und beobachtet Folterungen, Vergewaltigungen und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen ihrer Mitgefangenen. Aufgrund des Einsatzes ihres Mannes, der mit ihren jüngsten Kindern in die USA entkommen konnte, und dem Einsatz internationaler Organisationen wird sie schließlich freigelassen und ausgewiesen. Aber auch in den USA ist sie nicht sicher vor dem langen Arm Chinas und entgeht einmal nur knapp einem Attentat.
Sie setzt sich weiter unermüdlich für die Menschenrechte ein. Ihre Kinder, die noch in China leben, werden hierfür immer wieder bedroht, terrorisiert und gefangen genommen.
Rebiya Kadeer wurde mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert.
Eine unbeugsame Frau, “nur wer sich nicht beugt, lernt aufrecht zu gehen”, die trotz vielfältiger Repressalien ihren Weg geht und ihre Ziele weiter verfolgt und die sich nicht scheut, die Dinge beim Namen zu nennen.
Mit freundliche Grüssen:
Osttürkistanische Union e.V.