Nicolas Sarkozy redet Klartext - oder auch nicht
Samstag, 05.04.2008, 17:26 UhrKategorien: Menschenrechte, Olympische "Spiele" 2008, Widerstand in Tibet
Was man vielen Politikern vorwirft, nämlich daß sie nicht eindeutig Stellung beziehen zu den Vorgängen in Tibet und China, läßt sich der französische Präsident Nicolas Sarkozy nicht zu Schulden kommen.
» Update: Mittlerweile hat sich Sarkozy davon distanziert, von Forderungen bzw. Bedingungen gesprochen zu haben…wäre ja auch zu schön gewesen…
Er hat nun klar an die chinesische Regierung adressiert, er würde an der Eröffnungsfeier am 8. August nicht teilnehmen, wenn sich China weiterhin sträubt, die Probleme in Tibet auf humane Weise zu lösen. Er stellte drei Bedingungen an die KP: Erstens soll die Regierung das Angebot zu einem konstruktiven Dialog mit dem Dalai Lama annehmen, zweitens sollen politische Gefangene freigelassen werden, drittens soll die Gewalt gegen die tibetische Bevölkerung gestoppt werden. Dieses teilte jetzt die Menschenrechtsbeauftragte Rama Yade gegenüber der französischen Tageszeitung „Le Monde“ mit. Allerdings will Sarkozy seine Entscheidung nach Rücksprache mit den EU-Partnern und von der weiteren Entwicklung in Tibet abhängig machen. Am 1. Juli diesen Jahres wird Frankreich für ein halbes Jahr den Vorsitz des EU-Rats übernehmen
Gelesen: 11 · heute: 2 · zuletzt: 15. August 2008















