News Allgemein
Neue Studie chinesischer Intellektueller beschreibt Versagen der Tibet-Politik Pekings
Eine bemerkenswerte Studie einer Gruppe chinesischer Akademiker widerspricht erstmals der offiziellen Position der chinesischen Regierung in der Tibet-Frage und macht die Politik Pekings für das Anwachsen von Spannungen in Tibet verantwortlich. Die am 12. Mai 2009 erschienene Studie der Initiative „Gongmeng“ („Initiative Offene Verfassung“) ist die erste innerhalb Chinas erschienene Analyse, die sich kritisch mit den Ursachen der Proteste in Tibet auseinandersetzt.
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aktuelle Nachrichten
Tibet wieder offen (…?) für Journalisten
In der vergangenen Woche durften ausländische Journalisten erstmals wieder nach Tibet reisen. Auf der streng durchorganisierten Tour bekamen sie jedoch nur vorher festgelegte Orte zu sehen und durften nur mit wenigen ausgewählten Tibetern sprechen.
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Zusammenstoss zwischen Bewohnern und Bergleuten in Meldro Gongkar
Die Bewohner der Gemeinde Gyama in der Nähe von Lhasa protestieren gegen eine Bergbaufirma, die das Wasser des Gyama Flusses für ihr Bergbauprojekt ableiten will. Dazu wurden bereits Rohre über die Felder der Bauern verlegt, die diesen gewaltsam und ohne Entschädigung weggenommen wurden.
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Drei Jahre Haft für tibetischen Guide wegen Emails und SMS
Die in San Franciscoansässige Dui-Hua-Stiftung, eine gemeinnützige Organisation, die sich der Verbesserung der Menschenrechte weltweit verschrieben hat, erfuhr von einem bislang nicht bekannten Fall eines Tibeters in der TAP Dechen, Provinz Yunnan, der nach den Unruhen vom 14. März in Lhasa wegen „Aufhetzung zum Separatismus“ zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.
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Ehemaliger politischer Gefangener aus Tibet berichtet
Tsering Dhondup und sein Freund wurden 1995 verhaftet, als sie auf dem zentralen Platz Lhasas „Free Tibet“ riefen. Vor einem gespannten Publikum, das sich im Saal von Gu-chu-sum, der Vereinigung ehemaliger politischer Gefangener in McLeod Ganj, Dharamsala, versammelte, ließ sich ein schmächtiger, lebhafter Tibeter Ende 30 auf einem Plastikstuhl nieder: Als Tsering Dhondup anfing, die Geschichte seiner Zeit im Gefängnis zu erzählen, verstummten die Anwesenden und lauschten aufmerksam.
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Neffe des 2004 verstorbenen buddhistischen Lehrmeisters Khenpo Jigme Phuntsok seit einem Jahr inhaftiert
Wie das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) aus zuverlässiger Quelle erfuhr, befindet sich ein Neffe von Khenpo Jigme Phuntsok, dem inzwischen verstorbenen Gründer und Abt des Buddhistischen Instituts Serthar Larung Gar, Bezirk Serthar (chin. Seda), TAP Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, schon fast ein Jahr lang in Haft.
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Weitere Festnahmen und explosive Lage in Osttibet
„Die Tibeter sind dieser Tage sehr unverschämt und aggressiv. Wir hatten keine andere Wahl als einschneidende Maßnahmen gegen die Demonstranten zu ergreifen“, sagte ein Polizeisprecher der Präfektur Chamdo in einem Telefon-Gespräch. „Wir mußten einfach gegen die tibetischen Demonstranten im Bezirk Jomda (chin. Jiangda) hart vorgehen.“
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Heuschreckenplage auf dem tibetischen Plateau
Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Montag, den 22. Juni, berichtete, wurde ein ca. 200 ha großes Gebiet in der Autonomen Region Tibet (TAR) infolge der anhaltenden Trockenheit von einer Heuschreckenplage heimgesucht. Xinhua gab an, nach Informationen des Nationalen Chinesischen Meteorologischen Instituts seien die am schlimmsten betroffenen Areale von 500 Heuschrecken pro qm befallen worden.
[...]Termine
Harrer-Museum: Fest der Kulturen 2009 - 3. bis 5. JuliDas „Fest der Kulturen” ist wie alljährlich S.H. dem Dalai Lama und dem Stifter des Museums, Prof. Heinrich Harrer gewidmet. Beide haben am 6. Juli ihren Geburtstag und es wird sowohl der schwierigen Situation des Tibetischen Volkes wie auch der großen Forschungsarbeit Heinrich Harrers gedacht.
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Appelle
20 Jahre Tiananmen: Noch immer bis zu 200 Beteiligte in Haft4. Juni 1989: Die chinesische Armee zerschlägt die Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Hunderte Menschen sterben. Die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung im Juni 1989 ist für die chinesische Regierung bis heute ein Tabuthema.
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Widerstand in Tibet
Zusammenstoss zwischen Bewohnern und Bergleuten in Meldro GongkarDie Bewohner der Gemeinde Gyama in der Nähe von Lhasa protestieren gegen eine Bergbaufirma, die das Wasser des Gyama Flusses für ihr Bergbauprojekt ableiten will. Dazu wurden bereits Rohre über die Felder der Bauern verlegt, die diesen gewaltsam und ohne Entschädigung weggenommen wurden.
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Aktionen
ICT: Fünf Todesurteile gegen Tibeter - Bitte unterstützen Sie unseren Protest!Insgesamt fünf Tibeter sind im April vom Mittleren Volksgericht in Lhasa zum Tode verurteilt worden. In vier separaten Verfahren lautete die Anklage in allen Fällen auf Brandstiftung mit Todesfolge. Die Angeklagten hätten Geschäfte von Han-Chinesen in Brand gesetzt und dadurch den Tod mehrerer Menschen verursacht. Es handelt sich dabei um die ersten Todesurteile im Zusammenhang mit den Unruhen in Lhasa vom März 2008.
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Buddhismus
Chinesisches Gericht verurteilt sechs Mönche in Chamdo zu harten StrafenWie das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie aus zuverlässiger Quelle erfuhr, verurteilten die chinesischen Behörden in der Präfektur Chamdo, TAR, sechs tibetische Mönche am 22. Mai 2009 zu verschieden langen Haftstrafen.
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China allgemein
Das Tiananmen-Massaker 1989 – Eine Chronologie der EreignisseAuf der Website der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) findet sich eine Chronologie zum Tiananmen-Massaker 1989. Außerdem hat die Laogai Research Foundation sich ebenfalls den Vorgängen vor zwanzig Jahren angenommen.
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special
Die fünf aus Labrang entkommenen Mönche schildern vor den Medien die Repression in TibetVom 10. März 2008 an griffen die Tibeter in Tibet zum Mittel des friedlichen Protests, um ihrer Empörung und lange angestauten Verbitterung über die verfehlte Tibetpolitik der VR China Ausdruck zu verleihen. Ihre Forderung nach Achtung der Menschenrechte und der Rückkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama nach Tibet wurde von den chinesischen Behörden mit brutaler Gewalt unterdrückt.
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Menschenrechte
Drei Jahre Haft für tibetischen Guide wegen Emails und SMSDie in San Franciscoansässige Dui-Hua-Stiftung, eine gemeinnützige Organisation, die sich der Verbesserung der Menschenrechte weltweit verschrieben hat, erfuhr von einem bislang nicht bekannten Fall eines Tibeters in der TAP Dechen, Provinz Yunnan, der nach den Unruhen vom 14. März in Lhasa wegen „Aufhetzung zum Separatismus“ zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.
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